1. FC Köln: Wie eng wird es für Trainer Kwasniok?
Nach nur sechs Spielen rumort es bereits beim 1. FC Köln. Drei Punkte, Tabellenplatz 16 – die Bilanz von Neu-Trainer Pelle Kwasniok fällt bislang ernüchternd aus. Im Umfeld wird schon über eine mögliche Ablösung spekuliert, obwohl der 43-Jährige erst im Sommer vom SC Paderborn kam. Besonders die jüngste 1:3-Heimniederlage gegen Holstein Kiel hat die Stimmung kippen lassen.
«Wir müssen jetzt Ruhe bewahren», betont Sportdirektor Christian Keller, der seinen Trainer öffentlich stützt. Hinter vorgehaltener Hand soll es aber bereits erste Krisengespräche gegeben haben. Die Probleme sind offensichtlich: Die Offensive wirkt ideenlos, defensiv fehlt die Stabilität. Lediglich fünf Tore in sechs Spielen – kein Team der 2. Bundesliga trifft seltener als der Bundesliga-Absteiger.
Insider berichten, dass Kwasniok noch zwei Spiele Zeit bekommt. Das Auswärtsspiel in Braunschweig und das darauffolgende Heimspiel gegen Kaiserslautern könnten bereits entscheidend sein. FC-Legende Lukas Podolski brachte die Stimmung auf den Punkt: «So haben wir keine Chance aufzusteigen. Da müssen sich alle hinterfragen.»
Die Fans zeigen sich gespalten. In den sozialen Medien fordern einige bereits einen Trainerwechsel, während andere auf die schwierige Umbruchsituation nach dem Abstieg verweisen. Fakt ist: Mit jedem Misserfolg schwindet das Vertrauen. In Köln weiß man aus Erfahrung – die Geduld mit Trainern ist traditionell nicht besonders ausgeprägt. Für Kwasniok beginnt die Zeit der Bewährung.