Erleichterung bei Eintracht Frankfurt: Befreiungsschlag in der Bundesliga
Die Gesichter bei Eintracht Frankfurt sprachen Bände. Nach dem 3:1 gegen Hoffenheim war die Erleichterung den Spielern deutlich anzusehen. «Wir haben uns diesen Sieg hart erarbeitet», gestand Omar Marmoush, der mit seinem Doppelpack zum Matchwinner avancierte. Nach drei Spielen ohne Sieg war dieser Erfolg für die Hessen wie eine Befreiung.
Die Adler zeigten sich von ihrer kämpferischen Seite. Besonders die Offensive um Marmoush und Hugo Ekitiké, der den dritten Treffer beisteuerte, überzeugte mit Spielwitz und Effizienz. «Wir haben endlich wieder die Qualität auf den Platz gebracht, die in dieser Mannschaft steckt», freute sich Trainer Dino Toppmöller. Nach zuletzt durchwachsenen Wochen konnte er erstmals wieder durchatmen.
Die Bedeutung dieses Sieges reicht weit über die drei Punkte hinaus. Mit nun 42 Zählern festigt die Eintracht ihren Platz im oberen Tabellendrittel und hält Anschluss an die Champions-League-Ränge. Das Restprogramm hat es allerdings in sich: Mit Leverkusen und Bayern warten noch zwei Schwergewichte der Liga.
Für die Frankfurter Fans, die ihr Team lautstark unterstützten, war dieser Heimsieg Balsam für die Seele. «Die Atmosphäre im Waldstadion war heute wieder magisch», schwärmte Sportvorstand Markus Krösche. «Diese Energie zwischen Mannschaft und Fans ist unser großes Plus.» Die Frage bleibt: Kann die Eintracht diesen Schwung mitnehmen und im Saisonendspurt noch eine Schippe drauflegen? Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Befreiungsschlag nachhaltig war oder nur ein kurzes Aufflackern.