Es ist noch keine drei Monate her, dass der VfB Stuttgart die Rückkehr von Nikola Milosevic verkündete. Der 21-jährige Mittelfeldstratege, der bereits in der Jugend für die Schwaben spielte, kehrte nach einem Gastspiel beim FK Vojvodina Novi Sad zurück ans Neckarufer. Doch nun könnte seine Zeit beim VfB überraschend schnell wieder enden.
Nach Informationen der «Bild» steht der serbische U21-Nationalspieler bereits auf dem Zettel mehrerer internationaler Klubs. Besonders aus Italien soll das Interesse groß sein – der FC Bologna hat offenbar bereits seine Fühler ausgestreckt und könnte bereit sein, bis zu acht Millionen Euro für den technisch versierten Mittelfeldspieler auf den Tisch zu legen.
Für den VfB, der den Spieler erst im Juli für geschätzte drei Millionen Euro verpflichtet hat, wäre das ein ordentlicher Transfergewinn. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth hält sich zu den Gerüchten bedeckt, betonte aber kürzlich: «Wir planen langfristig mit Nikola, sehen aber auch, dass er mit seinen Fähigkeiten Aufmerksamkeit erregt.»
Was die Sache kompliziert macht: Milosevic hat beim Champions-League-Teilnehmer bisher kaum Spielzeit bekommen. In der Bundesliga kam er lediglich zu zwei Kurzeinsätzen, im DFB-Pokal durfte er immerhin 90 Minuten ran. Dennoch gilt er als eines der spannendsten Talente im Kader von Trainer Sebastian Hoeneß, der ihm attestierte: «Nikola bringt alles mit, was ein moderner Mittelfeldspieler braucht.»
Die VfB-Fans fragen sich nun: War die Rückholaktion nur ein kurzfristiges Wiedersehen oder hat Milosevic eine Zukunft in Stuttgart? Die Transferperiode im Winter dürfte Klarheit bringen. Fest steht: Mit einem schnellen Weiterverkauf könnte der Verein seine Kassen füllen – ob das allerdings im Sinne der langfristigen Kaderplanung wäre, steht auf einem anderen Blatt.