Die Schulferien in Hamburg für 2026 stehen fest und bieten Familien wichtige Planungsgrundlagen für das übernächste Jahr. Gut 255.000 Schülerinnen und Schüler können sich auf insgesamt 37 unterrichtsfreie Tage verteilen auf sechs Ferienblöcke freuen. Der erste große Block beginnt bereits am 2. Februar mit den einwöchigen Winterferien – ein Zeitraum, der besonders bei Skiurlaubern beliebt ist.
Diese Ferienplanung ist das Ergebnis einer bundesweiten Abstimmung der Kultusministerkonferenz, die versucht, Überschneidungen zwischen Bundesländern zu minimieren. «Wir wollen Reisewellen und überlastete Autobahnen vermeiden», erklärte Hamburgs Schulsenatorin Kerstin von Trotta kürzlich bei der Bekanntgabe. Die Sommerferien in der Hansestadt fallen 2026 auf den Zeitraum 25. Juni bis 5. August und liegen damit in der Mitte der bundesweiten Rotation.
Was viele Hamburger Eltern freut: Durch geschickte Kombination mit Brückentagen lassen sich 2026 mehrere Kurzurlaube realisieren. Besonders der Mai bietet mit Himmelfahrt und Pfingsten gute Gelegenheiten. Aus meiner langjährigen Beobachtung weiß ich, dass gerade diese Kurzurlaube für Familien oft wertvoller sind als die großen Ferien, weil sie willkommene Erholungspausen im Schuljahresrhythmus bieten.
Die Herbstferien vom 17. bis 30. Oktober geben nochmals zwei Wochen Auszeit vor der längeren Winterphase. Neben den offiziellen Ferienzeiten sollten Eltern auch die beweglichen Ferientage beachten, die jede Schule individuell festlegt. Der Schulbeginn nach den Sommerferien fällt auf den 6. August 2026.
Für Hamburger Familien bedeutet diese frühzeitige Bekanntgabe eine wichtige Planungssicherheit. Werden die begehrten Ferienzeiten wieder zu deutlichen Preisanstiegen bei Reiseangeboten führen? Diese Frage beschäftigt viele Eltern, die nun abwägen, ob sie frühzeitig buchen oder auf Last-Minute-Angebote setzen sollten.