Der Albtraum hat ein Ende. Nachdem die Handball-Meisterschale der Füchse Berlin am vergangenen Wochenende aus dem Teambus gestohlen wurde, ist die begehrte Trophäe nun wieder da. Was wie der Plot einer Netflix-Serie klingt, war für den Berliner Handballclub bittere Realität – und sorgte deutschlandweit für Schlagzeilen in der Sportwelt.
Die Diebe hatten leichtes Spiel, als sie die Schale nach dem EHF-Pokal-Triumph aus dem Teambus entwendeten. Ein bitterer Moment für den Verein, der gerade einen historischen Erfolg feierte. «Die Jungs waren am Boden zerstört», verriet ein Vereinsinsider. «Diese Trophäe repräsentiert monatelange Arbeit, Schweiß und Aufopferung.» Besonders bitter: Die Mannschaft hatte die Schale erst seit zwei Wochen in ihrem Besitz.
Die digitale Community reagierte sofort. Auf Instagram und Twitter verbreiteten Fans Fahndungsaufrufe, während der Verein eine Belohnung aussetzte. Die Power der sozialen Medien zahlte sich aus – die Schale tauchte wieder auf. Noch hält sich der Verein bedeckt, unter welchen Umständen die Trophäe zurückgefunden wurde. Sicher ist nur: Die Erleichterung bei Spielern, Staff und Fans ist riesig.
Was bleibt, ist ein kurioser Nebenaspekt der Erfolgsgeschichte der Füchse, der zeigt, wie wertvoll Sporttrophäen nicht nur emotional, sondern auch materiell sind. Nicht auszudenken, was auf dem Schwarzmarkt für ein solches Unikat geboten worden wäre. Die Berliner können nun aufatmen – und die Schale dürfte künftig unter verschärfter Bewachung stehen. Vermutlich wird sie bei der nächsten Siegesfeier nicht mehr unbeaufsichtigt im Teambus zurückgelassen.