Mitten in der Nacht haben Anwohner in Hamburg-Uhlenhorst ein verdächtiges Geräusch gehört und die Polizei alarmiert. Drei Männer versuchten gegen 3 Uhr morgens in ein Haus nahe der Alster einzubrechen. Als sie bemerkten, dass die Bewohner wach wurden, flohen sie in einen nahegelegenen Park. Die Polizei setzte bei der Suche auch einen Hubschrauber ein.
«Die Täter nutzten die späte Stunde, um möglichst unbemerkt zu bleiben», erklärt ein Polizeisprecher. Doch aufmerksame Anwohner durchkreuzten den Plan. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die Täter, durch ein Kellerfenster einzudringen. Die Alarmierung erfolgte umgehend, sodass mehrere Streifenwagen zum Einsatzort eilten.
In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Einbrüche in Hamburg wieder zugenommen. Gerade in den wohlhabenden Vierteln an der Alster sind Einbrecher immer wieder aktiv. Ein Phänomen, das ich während meiner Berichterstattung in Hamburg immer wieder beobachte: Die Täter kommen oft, wenn die dunkle Jahreszeit beginnt.
Der Polizeihubschrauber kreiste lange über dem Stadtteil, was viele Anwohner aus dem Schlaf riss. «Es war beängstigend und gleichzeitig beruhigend zu wissen, dass die Polizei so schnell und umfassend reagiert hat», berichtete eine Nachbarin, die durch das Geräusch des Hubschraubers geweckt wurde.
Trotz des großen Aufgebots konnten die Täter entkommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet nun Spuren aus. Ein altbekannter Rat der Ermittler: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern, den Notruf zu wählen. Manchmal macht genau diese Aufmerksamkeit den Unterschied.