Igor Matanović wird zum Matchwinner für den SC Freiburg. Mit seinem Kopfballtor in der 69. Minute brachte der 21-jährige Stürmer die Breisgauer auf die Siegerstraße gegen einen hartnäckigen 1. FC Köln. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 1:0-Erfolg, der die Freiburger weiter von internationalen Plätzen träumen lässt.
Es war ein typisches Bundesliga-Sonntagsspiel im Europa-Park Stadion: zäh, umkämpft und lange Zeit ohne die ganz großen Highlights. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken, wobei die Freiburger mehr vom Spiel hatten, ohne wirklich zwingend zu werden. Die 34.700 Zuschauer mussten sich in Geduld üben.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Team von Christian Streich den Druck. Vincenzo Grifo, der Dirigent im Freiburger Spiel, fand mit einer präzisen Flanke den Kopf von Matanović, der sich geschickt gegen die Kölner Abwehr durchsetzte und den Ball unhaltbar einnickte.
Die Kölner, die im Abstiegskampf dringend Punkte benötigen, warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Doch die Freiburger Defensive um Matthias Ginter stand sicher und ließ keine klaren Chancen zu. Steffen Baumgart, der FC-Trainer, gestikulierte wild an der Seitenlinie, konnte aber die Niederlage nicht abwenden.
«Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht, aber wir haben gekämpft und am Ende steht ein wichtiger Dreier», sagte Matanović nach dem Spiel. «In solchen engen Partien entscheiden manchmal Kleinigkeiten – heute war es mein Kopfball.»
Mit diesem Erfolg festigt der Sport-Club seinen Platz im oberen Tabellendrittel und darf weiter auf europäische Auftritte in der kommenden Saison hoffen. Für Köln wird der Kampf um den Klassenerhalt dagegen immer schwieriger. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Nur 21 Tore in 26 Spielen – die Effektivität im Angriff bleibt das große Problem der Rheinländer.