Die Fußballjugend in Castrop-Rauxel bekommt neuen Schwung. Beim FC Wacker Castrop übernimmt Christoph Kayser ab sofort die Position des Jugendkoordinators. Der 40-Jährige bringt jahrelange Erfahrung aus renommierten Vereinen mit: Er war nicht nur beim Traditionsklub Rot-Weiss Essen aktiv, sondern auch lange Zeit bei Eintracht Dortmund tätig – zwei Vereine, die in unserer Region für gute Nachwuchsarbeit bekannt sind.
«Wir wollen eine nachhaltige Jugendarbeit etablieren», erklärt Kayser im Gespräch am Trainingsplatz. Seine Aufgaben umfassen die gesamte Koordination der zwölf Jugendmannschaften des Vereins. Nach seiner Tätigkeit als Co-Trainer bei der U19 von Rot-Weiss Essen und als Cheftrainer bei Eintracht Dortmund will er nun sein Wissen in Castrop einbringen.
Der Verein profitiert nicht nur von Kaysers fußballerischer Expertise. Als studierter Sportwissenschaftler und ehemaliger Lehrer verfügt er über ein tiefes pädagogisches Verständnis – etwas, das mir in zahlreichen Gesprächen mit Jugendtrainern immer wieder als entscheidender Faktor für erfolgreiche Nachwuchsarbeit genannt wurde.
«Die Bedingungen hier sind ideal», betont Kayser. «Die Infrastruktur stimmt, und ich spüre großen Rückhalt im Verein.» Neben seiner Koordinatorenrolle wird er auch als Trainer der U15 aktiv sein – ein typisches Beispiel dafür, wie kleinere Vereine durch Doppelfunktionen qualifiziertes Personal halten können.
Für die Nachwuchsspieler in Castrop bedeutet diese Personalie einen Glücksfall. Von der Erfahrung aus höherklassigen Vereinen können sie nur profitieren – und vielleicht sehen wir in einigen Jahren den ersten «Wacker-Spieler» in der Regionalliga. Die Weichen dafür werden jetzt gestellt.