In Stuttgart herrscht Erleichterung nach der Festnahme eines Tatverdächtigen. Der Mann soll Anfang März einen Juwelier in der Innenstadt überfallen haben. Laut Polizeiangaben erbeutete er Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Die Ermittler kamen dem 34-Jährigen durch Zeugenaussagen auf die Spur. „Wir haben intensive Befragungen durchgeführt und Videoaufnahmen ausgewertet», erklärt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Durchbruch kam überraschend schnell. Bereits drei Tage nach der Tat konnte die Polizei zuschlagen.
Der Überfall ereignete sich am hellem Nachmittag. Der maskierte Täter bedrohte die Angestellten mit einer Schusswaffe. Kunden befanden sich zum Glück nicht im Laden. Die Mitarbeiter blieben körperlich unverletzt, stehen aber unter Schock.
Solche Taten sind in Stuttgart selten geworden. In den vergangenen zwei Jahren gab es nur vier vergleichbare Vorfälle. Das beruhigt die Geschäftsleute in der Königstraße nur bedingt. „Man fühlt sich trotzdem nicht mehr so sicher wie früher», sagt eine Ladeninhaberin aus der Nachbarschaft.
Der Festgenommene sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu möglichen Mittätern laufen weiter. Ein Teil der Beute konnte bereits sichergestellt werden. Mehr Informationen bietet die Landespolizei Baden-Württemberg auf ihrer offiziellen Webseite.
Die Frage bleibt: Wie können Geschäfte sich besser schützen? Experten empfehlen moderne Sicherheitstechnik und geschultes Personal. Doch am Ende zählt vor allem eins – die Gesundheit der Menschen geht vor.