In Hamburg musste die Feuerwehr am Dienstagabend zu einem Lufthansa-Flug ausrücken. Der Start wurde kurz vor dem Abheben gestoppt. Grund war der Verdacht auf einen technischen Defekt.
Gegen 20.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte am Hamburger Flughafen möglicherweise hydraulische Flüssigkeit auf dem Rollfeld. Die Maschine war bereits für den Start freigegeben. Sofort rückte die Flughafenfeuerwehr aus. Der Flugbetrieb wurde unterbrochen.
Das Hamburger Abendblatt berichtete als erstes über den Vorfall. Mehrere nachfolgende Flüge verspäteten sich dadurch. Einige mussten auf andere Routen ausweichen. Passagiere warteten in den Terminals.
Die Polizei bestätigte die Überprüfung des Flugzeugs. Techniker untersuchten die Maschine gründlich am Boden. Ein Leck konnte jedoch nicht festgestellt werden. „Es gab keine tatsächliche Gefahr», erklärte eine Flughafensprecherin.
Solche Vorfälle sind selten, aber nicht ungewöhnlich. Sicherheit geht vor – das ist die oberste Regel im Luftverkehr. Ich habe in zwanzig Jahren viele solcher Einsätze erlebt. Lieber einmal zu vorsichtig als ein Risiko eingehen.
Der Flugbetrieb lief nach kurzer Zeit wieder normal. Die betroffene Lufthansa-Maschine wurde zur weiteren Prüfung aus dem Verkehr gezogen. Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.
Für Hamburg war es ein routinemäßiger Einsatz mit gutem Ausgang. Die schnelle Reaktion zeigt: Die Sicherheitssysteme funktionieren. Dennoch bleibt die Frage, was genau die Einsatzkräfte zunächst beobachtet hatten.