Heute liegt die AIDAluna wieder in Hamburg-Altona. Das markante Schiff mit dem roten Kussmund löst immer noch einen kleinen Wow-Effekt aus, wenn man vom Elbufer darauf blickt. Doch während die einen Passagiere mit ihren Koffern von einer Norwegenrunde heimwärts ziehen, wartet auf die anderen eine außergewöhnliche Reise: Drei Wochen lang geht es von hier aus bis in die abgelegenen Fjorde Grönlands.
So eine Route ist selbst im großen AIDA-Programm eine Rarität. Nur zwei Mal in diesem Sommer steuert ein Schiff der Reederei die größte Insel der Welt an. Die Nachfrage war offenbar so groß, dass der ursprüngliche Fahrplan umgestellt wurde – andere Fahrten mussten dafür weichen. Das zeigt: Die Sehnsucht nach den ganz weiten, unberührten Norden ist ungebrochen. Über 3.000 Seemeilen liegen vor der AIDAluna, mit Stopps unter anderem auf Island und in Grönland. Ein besonderes Versprechen ist die Passage durch den spektakulären Prins-Christians-Sund in Grönland, wo die Berge fast senkrecht aus dem Wasser ragen.
Was mich als Hamburgerin besonders freut: Diese Reise verbindet unsere weltoffene Hansestadt mit der wilden Natur des hohen Nordens. Doch sie endet nicht hier, sondern in Warnemünde. Das Schiff wechselt damit für den Rest der Saison von der Nord- an die Ostsee. Eine logistische Meisterleistung, die im Hintergrund abläuft, während die Passagiere einfach nur die atemberaubende Landschaft genießen können.
Es ist eine Reise zwischen den Welten. Vom pulsierenden Hafen Hamburgs bis zur Stille vor grönländischen Eisbergen. In einer Zeit, in der viele über nachhaltiges Reisen nachdenken, wirft so eine Kreuzfahrt natürlich Fragen auf. Aber sie erfüllt auch einen uralten menschlichen Traum: Das Verlangen, Horizonte zu erweitern und die eigenen Grenzen zu verschieben – wenn auch in diesem Fall sehr komfortabel. Die AIDAluna tritt heute ihre letzte große Nordland-Expedition für diesen Sommer an. Wer an Bord geht, wird Geschichten mitbringen, die noch lange nachhallen.
- Markantes Schiff mit rotem Kussmund
- Außergewöhnliche Reise zu den Fjorden Grönlands
- Rarität im AIDA-Programm
- Stopps auf Island und Grönland
- Passage durch Prins-Christians-Sund
- Verbindung zwischen Hamburg und der wilden Natur
| Reise-Highlights | Details |
|---|---|
| Startpunkt | Hamburg-Altona |
| Ziel | Warnemünde |
| Reisedauer | Drei Wochen |
| Stopps | Island, Grönland |
| Seemeilen | 3.000 |
| Besonderheit | Passage durch Prins-Christians-Sund |