Hier in Dresden hat man es gerade wieder geschafft, ein verkehrstechnisches Nadelöhr zu entschärfen. Die Kreuzung Münzmeisterstraße und Südhöhe in Räcknitz glänzt jetzt mit frischem Asphalt. Das war mehr als überfällig, denn der alte Belag war in einem schlechten Zustand und für Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen war die Bushaltestelle kaum zu nutzen. Etwa anderthalb Wochen lang haben die Bauarbeiter dort geschuftet.
Die Stadtentwässerung, SachsenEnergie und Telekom waren beteiligt, um Leitungen zu prüfen. Die Baufirma EUROVIA hat die Straßenarbeiten übernommen. Am Ende stehen Kosten von 292.000 Euro zu Buche. Ein Teil davon, vor allem für den barrierefreien Umbau, kam aus Fördertöpfen. Das ist gut investiertes Geld, finde ich. Denn jetzt können alle Fahrgäste an der Haltestelle Münzmeisterstraße einfach ein- und aussteigen.
Während der Bauzeit war es für die Anwohner natürlich umständlich. Die Buslinie 63 wurde umgeleitet, drei Haltestellen fielen komplett aus. Solche Umstände kennt man aus vielen Städten. In Stuttgart oder auch in meiner Heimat Hamburg dauern solche Projekte oft viel länger. In Dresden ging es vergleichsweise flott. Das spricht für eine gute Koordination vor Ort.
Für die Menschen in Räcknitz und den Studenten der nahen TU bedeutet das: Der Alltag läuft jetzt wieder reibungsloser. Solche unscheinbaren Sanierungen sind das Rückgrat einer funktionierenden Stadt. Sie zeigen, dass kommunale Infrastruktur nicht immer nur die großen Brücken oder Tunnel betrifft, sondern sehr oft die kleinen Kreuzungen vor der eigenen Haustür.
- Erneuerung des Asphaltbelags
- Barrierefreier Zugang zu Haltestellen
- Beteiligung der Stadtentwässerung
- Einbindung von SachsenEnergie
- Prüfung durch Telekom
- Schnelle Umsetzung der Bauarbeiten
| Projekt | Kosten (in Euro) | Dauer (in Wochen) |
|---|---|---|
| Kreuzung Münzmeisterstraße | 292.000 | 1.5 |