Sturmtief Luise hat in der vergangenen Nacht weite Teile Deutschlands erfasst und Spuren hinterlassen. In Wemb, einem Ortsteil von Weeze direkt an der niederländischen Grenze, ist ein etwa 70 Meter hohes Windrad umgeknickt. Laut dem Ordnungsamt geschah dies zwischen drei und vier Uhr morgens. Ein großes Glück: Menschen wurden dabei nicht verletzt.
Was genau zum Einsturz führte, muss nun untersucht werden. Windräder sind für extreme Belastungen ausgelegt und besitzen normalerweise eine automatische Schutzfunktion. Bei zu starkem Wind drehen sie sich aus dem Wind in die sogenannte Fahnenstellung. Dieses spezielle Windrad könnte jedoch, möglicherweise aufgrund seines Alters, diese Technik nicht besessen haben. Dann wäre es den Böen schutzlos ausgeliefert gewesen.
Vor Ort ist die Lage noch unübersichtlich. Ein Sprecher sagte dem WDR, es müsse geprüft werden, ob Betriebsflüssigkeiten wie Öl ausgetreten sind. Das hätte ernste Folgen für den Ackerboden. Das Trümmerfeld wird noch mehrere Tage liegen bleiben, bis die Bergung beginnen kann.
Ein solcher Vorfall wirft Fragen auf. Windkraft ist eine tragende Säule unserer Energieversorgung, und ihre Sicherheit ist nicht verhandelbar. Dieser Sturz erinnert mich an ähnliche Fälle, über die ich vor Jahren aus Baden-Württemberg berichtete. Es geht immer auch um Vertrauen in die Technik und um verantwortungsvolle Wartung. Die nächsten Tage werden zeigen, was hier schiefgelaufen ist – und was wir daraus für die Zukunft lernen müssen.
- Windkraft ist wichtig für die Energieversorgung
- Technische Sicherheit muss gewährleistet sein
- Alte Windräder könnten ein Risiko darstellen
- Untersuchungen sind notwendig
- Umwelteinwirkungen durch Betriebsflüssigkeiten
- Verantwortungsvolle Wartung ist entscheidend
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Ereignis | Umknicken des Windrads |
| Ort | Wemb, Weeze |
| Höhe | 70 Meter |
| Zeitpunkt | Zwischen 3 und 4 Uhr morgens |
| Verletzte | Keine |
| Folgen | Prüfung von Betriebsflüssigkeiten |