Menschen in Berlin fragen, was ein altes Violinkonzert mit ihnen zu tun hat. Die Antwort kommt am 30. und 31. Oktober 2026 in der Philharmonie. Robert Schumann schrieb nur ein Violinkonzert. Erst 1937 hörten Menschen das Werk live. Mehr als 80 Jahre lagen zwischen Entstehung und Premiere. Heute klingt es nah am Menschen.
Laut rbbkultur steht die Uraufführung unter einem schlechten Stern. 1937 spielte Georg Kulenkampff das Werk im Deutschen Opernhaus Berlin. Daneben standen die Berliner Philharmoniker mit Dirigent Karl Böhm. Heute ist dort die Deutsche Oper Berlin.
Am Konzertabend steht Vilde Frang als Solistin im Fokus. Manfred Honeck leitet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Die Philharmonie Berlin listet das Programm mit Julia Perry und Mahlers Erster Symphonie. Nach Angaben der Philharmonie ist das Konzert ein Höhepunkt der Reihe.
Geigerin Anne Luisa Kramb sagt, das Violinkonzert sei «ein Meisterwerk». Für sie spielt es auch in der eigenen Laufbahn eine Rolle. Als Reporterin in Hamburg und München habe ich oft solche Momente erlebt. Werke brauchen Zeit, bis sie Menschen erreichen. Schumanns Musik wirkt nicht alt. Sie zeigt, wie viel Mut zum Zweifel in ihr steckt.
Für Berlin und Brandenburg ist das mehr als ein Konzert. Es gehört zur gemeinsamen Kulturgeschichte. Wer am 30. und 31. Oktober in die Philharmonie geht, erlebt den Weg. Vielleicht lohnt sich dafür ein Abend in der Stadt. Welche Meisterwerke kennen Sie noch, die zu Unrecht lange vergessen blieben?
- Robert Schumann und sein Violinkonzert
- Uraufführung 1937 im Deutschen Opernhaus
- Vilde Frang als Solistin
- Manfred Honeck am Pult
- Julia Perry und Mahler im Programm
- Wichtigkeit für die Kulturgeschichte
| Datum | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|
| 30. Oktober 2026 | Schumanns Violinkonzert | Philharmonie Berlin |
| 31. Oktober 2026 | Schumanns Violinkonzert | Philharmonie Berlin |
Mehr dazu bei radio3 im rbb.