In Essen sehen Pendler künftig Kameras am Zugpersonal. National Express testet seit September 2026 Bodycams mit Ton. Betroffen sind fünf Pendlerlinien, darunter RE 1 und RE 11. 30 Geräte stehen für ein Jahr bereit. Sie sollen Angriffe und Bedrohungen im Zug eindämmen. Fahrgäste sollen wieder sicher reisen.
Die Kameras laufen nicht dauerhaft. Sie bleiben im Stand-by, wie National Express mitteilt. Trägerinnen und Träger kündigen die Aufnahme vorher an. In den Fahrzeugen hangen klare Hinweise.
Jan Trauernicht verantwortet Vertrieb bei National Express. Er sagt: „Genau deshalb testen wir sie jetzt im realen Betrieb.” Er will Bedrohungen früh entschärfen. Ich stand als Reporterin neben Zugbegleitern, wenn es laut wurde. Ähnliche Konflikte kenne ich aus Baden-Württemberg.
Dabei fehlt oft ein ehrlicher Bericht. Tonaufnahmen können Lücken schließen. Doch Ton im öffentlichen Raum ist rechtlich heikel. Für den Test gilt ein Datenschutzkonzept.
- In Essen werden Kameras am Zugpersonal installiert.
- National Express testet Bodycams seit September 2026.
- Betroffen sind fünf Pendlerlinien, einschließlich RE 1 und RE 11.
- 30 Geräte stehen für ein Jahr zur Verfügung.
- Die Kameras laufen nicht ständig, sondern im Stand-by.
- Trägerinnen und Träger kündigen die Aufnahme vorher an.
| Unternehmen | Testergebnisse | Geplante Ausstattung |
|---|---|---|
| National Express | Start der Tests im realen Betrieb | 30 Bodycams |
| Deutsche Bahn | Geplante Ausstattung von 900 Mitarbeitenden | Bis Mitte Januar 2027 |
Mehr dazu auf der Seite von National Express. Für Essen zählt jeder ruhige Feierabend im Zug. Viele Pendlerinnen und Pendler hoffen auf sichere Züge. Der Datenschutz braucht enge Kontrolle. Die Frage bleibt: Machen sichtbare Kameras mit Ton Bahnfahren wirklich ruhiger? Die Antwort liefert erst ein Jahr Praxis.