In der Nähe von Geesthacht kam es gestern Abend zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A25 in Richtung Hamburg. Acht Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Laut Polizeibericht kollidierte gegen 19:30 Uhr ein vollbesetzter Kleinbus mit einem PKW kurz vor der Anschlussstelle Geesthacht. Die Unfallursache scheint nach ersten Erkenntnissen ein riskantes Überholmanöver gewesen zu sein.
Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. «Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da die Autobahn zu dieser Zeit stark befahren war», berichtet Einsatzleiter Michael Weber von der Feuerwehr Geesthacht. Mehrere Rettungswagen und ein Hubschrauber transportierten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Die A25 musste für knapp drei Stunden voll gesperrt werden.
Anwohner berichten von langen Staus bis in die Abendstunden. «Wir kennen diese gefährliche Stelle», erzählt mir Anlieger Klaus Müller, der seit 30 Jahren neben der Autobahn wohnt. «Hier wird oft zu schnell gefahren, besonders wenn der Berufsverkehr nachlässt.»
Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Unfalls. Der Sachschaden wird auf etwa 45.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch. Für die Anwohner rund um Geesthacht bleibt die bange Frage, ob die Sicherheitsmaßnahmen auf diesem Autobahnabschnitt ausreichen – oder ob die Politik endlich reagieren muss.