Der BVB hat seine Kaderentscheidungen für die neue Champions-League-Saison getroffen – und dabei für eine handfeste Überraschung gesorgt. Während der Großteil der erwarteten Namen auf der UEFA-Liste steht, gibt es zwei bemerkenswerte Entscheidungen: Youssoufa Moukoko wurde nicht für die Königsklasse gemeldet, stattdessen schaffte es Sommer-Neuzugang Yan Couto in den 25-köpfigen Kader.
Die Nicht-Berücksichtigung Moukokos unterstreicht seine schwierige Position im Verein. Erst kürzlich scheiterte ein Wechsel nach Brighton in letzter Minute. Trotz seines unbestrittenen Talents scheint der 19-jährige Stürmer unter Trainer Nuri Sahin keine zentrale Rolle zu spielen. Ein deutliches Signal, dass seine Zukunft beim BVB ungewiss bleibt, nachdem er bereits in den ersten Saisonspielen nicht zum Einsatz kam.
Überraschender Gewinner der Kaderzusammenstellung ist dagegen Rechtsverteidiger Couto, der erst kurz vor Transferschluss von Manchester City ausgeliehen wurde. Der Brasilianer, der in der vergangenen Saison bei Girona überzeugte, erhält offenbar direkt das Vertrauen für die internationalen Auftritte. Bemerkenswert auch: Julian Brandt trägt künftig die Nummer 10, die bislang Jadon Sancho gehörte.
Interessant ist auch, dass Nachwuchstalent Kjell Wätjen im Kader steht. Der 17-Jährige rückt damit weiter in den Fokus und könnte in der Gruppenphase wertvolle internationale Erfahrungen sammeln. Borussia Dortmund trifft in der reformierten Champions League unter anderem auf Real Madrid, FC Barcelona und Celtic Glasgow – ein anspruchsvolles Programm, für das Trainer Sahin nun seine Wunschkandidaten beisammen hat. Ob diese Kaderentscheidungen die richtigen waren, wird sich in den kommenden Monaten auf der europäischen Bühne zeigen.