Der VfB Stuttgart bestätigt seinen Höhenflug in der Bundesliga mit einem beeindruckenden 3:0 gegen Eintracht Frankfurt. Was am Samstagabend in der ausverkauften MHP-Arena zu sehen war, gehörte zum Feinsten, was der deutsche Fußball derzeit zu bieten hat. Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß zeigte eine Spielfreude, die selbst neutrale Beobachter ins Schwärmen brachte.
«Was der VfB momentan auf den Rasen bringt, ist kein Zufall mehr», erklärt Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger im DAZN-Interview. «Die Automatismen stimmen, jeder Spieler kennt seine Rolle perfekt.» Besonders die Offensivreihe um Deniz Undav und Chris Führich wirbelte die Frankfurter Defensive durcheinander. Das 1:0 durch Millot nach 26 Minuten war die logische Folge einer Dominanz, die sich durch Ballbesitzwerte von zeitweise über 70 Prozent ausdrückte.
Frankfurts Trainer Dino Toppmöller wirkte an der Seitenlinie zunehmend ratlos. Seine Eintracht, die mit breiter Brust nach dem 3:1-Erfolg gegen Bayern angereist war, fand gegen das Stuttgarter Pressing kein Mittel. Als Undav kurz nach der Pause auf 2:0 erhöhte, war die Partie praktisch entschieden. Der Stürmer bestätigte damit seine herausragende Form mit seinem bereits siebten Saisontor.
Die Digitalisierung macht auch vor dem Fußball nicht halt: Die Stuttgarter nutzen seit dieser Saison ein KI-gestütztes Analysesystem, das Laufwege und taktische Muster in Echtzeit auswertet. Die Ergebnisse sprechen für sich – mit 28 Treffern stellt der VfB die zweitbeste Offensive der Liga.
Nach dem dritten Treffer durch El Bilal Touré in der 78. Minute feierten die Stuttgarter Fans ihre Mannschaft frenetisch. «So könnt ihr auch die Bayern schlagen», skandierten sie in Richtung Spielfeld. Mit diesem Statement-Sieg festigt Stuttgart seinen Champions-League-Platz und sendet ein deutliches Signal an die Konkurrenz: Mit diesem VfB ist auch in dieser Saison wieder zu rechnen.