Farès Chaibi hat mit der algerischen Nationalmannschaft das Achtelfinale des Afrika-Cups erreicht. Der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt spielte beim entscheidenden 2:2 gegen Burkina Faso von Beginn an und wurde in der 70. Minute ausgewechselt. Für die «Wüstenfüchse» war es nach zwei torlosen Unentschieden der dringend benötigte Punktgewinn.
Die Partie verlief dabei ähnlich wechselhaft wie Chaibis bisherige Saison bei der Eintracht. Erst führte Algerien, dann drehte Burkina Faso das Spiel, ehe Baghdad Bounedjah in der 95. Minute den erlösenden Ausgleich erzielte. Das Remis reichte den Algeriern, um als einer der vier besten Gruppendritten weiterzukommen.
«Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und uns belohnt», sagte ein erleichteter Chaibi nach der Partie. «Im Achtelfinale ist jetzt alles möglich.» Der 21-jährige Frankfurter hat sich in den vergangenen Monaten zu einer festen Größe im algerischen Nationalteam entwickelt, obwohl er in der Bundesliga noch um konstante Leistungen ringt.
Auf die Eintracht kommen damit weitere Spiele ohne ihren technisch versierten Mittelfeldspieler zu. Am Sonntag trifft Algerien im Achtelfinale auf Favorit Guinea. Sollten sich die Nordafrikaner durchsetzen, würde Chaibi erst Anfang Februar nach Frankfurt zurückkehren – eine zusätzliche Herausforderung für Trainer Dino Toppmöller, dessen Kader durch Verletzungen und Abstellungen ohnehin schon dünn besetzt ist.
In Frankfurt hofft man dennoch, dass Chaibi mit positiven Erfahrungen und gestärktem Selbstvertrauen zurückkehrt. Die internationale Bühne könnte genau der Schub sein, den der junge Spielmacher braucht, um auch im Eintracht-Trikot sein volles Potenzial zu entfalten.