Als ich heute Morgen vom Brand am Stuttgarter Katharinenhospital erfuhr, war ich sofort in Sorge um Patienten und Personal. Doch die Lage stellte sich glücklicherweise als beherrschbar heraus: Ein Container auf dem Gelände des Klinikums hatte gegen 8:30 Uhr Feuer gefangen. Flammen und dichter Rauch waren weithin sichtbar. Die Stuttgarter Feuerwehr rückte umgehend mit einem Großaufgebot aus.
Was war passiert? Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in einem Abfallcontainer aus, der sich in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus befand. Die Flammen schlugen mehrere Meter hoch und drohten zeitweise, auf das Klinikgebäude überzugreifen. «Die Priorität lag klar auf dem Schutz der Patienten und der Gebäudesicherung», erklärte Einsatzleiter Markus Schmidt vor Ort.
Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres. Mit mehreren Löschfahrzeugen gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Verletzte gab es nach ersten Informationen keine. Auch eine Evakuierung des Krankenhauses war nicht notwendig.
In meinen fast zwanzig Jahren Berichterstattung in Baden-Württemberg habe ich gelernt, wie verletzlich kritische Infrastruktur sein kann. Selbst ein vermeintlich kleiner Brand wie dieser kann schnell zur Gefahr werden. Besonders in Krankenhäusern, wo Menschen behandelt werden, die sich nicht selbst in Sicherheit bringen können.
Die Brandursache bleibt vorerst unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob technisches Versagen oder möglicherweise Brandstiftung vorliegt. Weitere Informationen sind auf der Website des Klinikums Stuttgart verfügbar.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig durchdachte Brandschutzkonzepte für Krankenhäuser sind. Was wäre passiert, wenn der Brand nachts ausgebrochen wäre? Eine Frage, die sicher auch die Verantwortlichen des Katharinenhospitals beschäftigen wird.