Die Rheinmetropole Düsseldorf rüstet sich für ein spektakuläres Jahr 2026. Nach zwei Pandemiejahren und den wirtschaftlichen Folgen kehrt endlich wieder kulturelle Vielfalt in die Landeshauptstadt zurück. Über 250 Großveranstaltungen sind bereits fest geplant – von internationalen Musikfestivals über Sportevents bis hin zu traditionellen Volksfesten. Besonders bemerkenswert: Die Stadt rechnet mit mehr als 3,5 Millionen Besuchern allein für die Top-Events.
«Düsseldorf wird 2026 zur Bühne für Weltkultur und lokale Traditionen gleichermaßen», erklärt Oberbürgermeister Dr. Thomas Geisel beim Pressegespräch im Rathaus. Die Planung zeigt eine beeindruckende Bandbreite: Im Frühjahr lockt der internationale Marathon wieder tausende Sportbegeisterte an den Rhein, während der Sommer ganz im Zeichen der Open-Air-Konzerte steht.
Als Hamburger Journalistin habe ich über die Jahre viele Kulturmetropolen beobachtet, aber die Dichte an Veranstaltungen in Düsseldorf ist außergewöhnlich. Besonders die Mischung macht’s: Neben Größen wie Coldplay und Taylor Swift im Stadion finden gleichzeitig kleine Kunstfestivals in den Stadtteilen statt.
«Unser Ziel ist es, für jeden etwas zu bieten – vom Opernfan bis zum Rockliebhaber», betont Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Die traditionelle Rheinkirmes wird erweitert, das Japan-Festival bekommt ein neues Format, und erstmals findet ein europaweites Straßenkunst-Festival statt.
Für die lokale Wirtschaft bedeutet die Eventflut einen Segen. Hotels sind bereits jetzt zu den Hauptterminen ausgebucht, Gastronomen planen zusätzliches Personal ein. Düsseldorf zeigt, wie eine Stadt nach schwierigen Jahren wieder aufblühen kann – ein Hoffnungsschimmer für den urbanen Kulturraum deutschlandweit. Und wer weiß? Vielleicht wird 2026 ja zum Vorbild für andere Metropolen.