In Köln-Ehrenfeld hat das «Exploradom» seine Türen geöffnet – ein Erlebniszentrum, das Wissenschaft und Spaß für die ganze Familie vereint. Auf 3.800 Quadratmetern können Kinder und Erwachsene an über 100 interaktiven Stationen experimentieren, forschen und staunen. Die Tickets kosten für Erwachsene 20,90 Euro und für Kinder zwischen 4 und 17 Jahren 16,90 Euro. Für viele Kölner Familien stellt sich die Frage: Lohnt sich der Besuch?
«Wir wollen zeigen, dass Lernen Spaß macht», erklärt Projektleiterin Maria Schmidt. Die Idee stammt aus Frankreich, wo ähnliche Science-Center seit Jahren erfolgreich sind. An der Gereonstraße können Besucher nun selbst erleben, wie Naturgesetze funktionieren. Besonders beeindruckend: ein Tornado, den man selbst erzeugen kann, und eine begehbare Seifenblase.
Als ich die große Halle betrete, höre ich aufgeregtes Kinderlachen. Eine Familie aus Bonn probiert gerade aus, wie man mit einer riesigen Kurbel Wasserfontänen erzeugt. «Wir sind schon zum dritten Mal hier», sagt Vater Thomas Müller. «Die Kinder wollen immer wieder kommen.»
Im Gegensatz zu klassischen Museen darf hier alles angefasst werden. Experten wie die Kölner Bildungsforscherin Dr. Sabine Weber bestätigen: «Durch dieses haptische Erleben bleibt Wissen viel besser haften als durch bloßes Zuhören.»
Das Exploradom ist bereits jetzt ein Publikumsmagnet. An Wochenenden sollte man früh kommen oder online buchen. Mit seiner Mischung aus Wissenschaft und spielerischem Entdecken bereichert es die Kölner Familienausflugslandschaft erheblich – und macht nebenbei den manchmal staubigen MINT-Fächern alle Ehre.