Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben für Frankfurt und die gesamte Rhein-Main-Region eine dringende Wetterwarnung herausgegeben. Ab heute Abend müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf erhebliche Frost- und Glättegefahr einstellen. Mit Temperaturen, die bis auf minus fünf Grad fallen können, wird das erste Januar-Wochenende in der Mainmetropole eisig kalt.
Bereits seit den frühen Morgenstunden beobachte ich, wie Mitarbeiter des Winterdienstes vorsorglich Salz und Split auf wichtigen Verkehrswegen ausbringen. «Wir sind mit allen verfügbaren Fahrzeugen im Einsatz», erklärt Frank Meier vom Frankfurter Straßenverkehrsamt. Die Wetterlage könnte besonders für Pendler und den öffentlichen Nahverkehr zur Herausforderung werden.
Auf den Straßen sollten Autofahrer mit besonderer Vorsicht unterwegs sein. Das Unfallrisiko steigt bei diesen Bedingungen erheblich an – ein Phänomen, das wir in den letzten Jahren immer wieder beobachten konnten. Aus meiner fast zwanzigjährigen Erfahrung in der Berichterstattung weiß ich: Gerade die ersten Tage mit Glätte sorgen für besonders viele Unfälle, weil sich viele Verkehrsteilnehmer erst wieder an die winterlichen Bedingungen gewöhnen müssen.
Die städtischen Notunterkünfte für Obdachlose haben ihre Kapazitäten aufgestockt. «Bei diesen Temperaturen kann es lebensgefährlich werden, im Freien zu übernachten», warnt Sozialdezernentin Petra Schmidt. Frankfurter Bürger werden gebeten, den Kältebus zu alarmieren, wenn sie hilfsbedürftige Personen im Stadtgebiet bemerken.
Wird das kalte Wetter anhalten? Die Wetterexperten prognostizieren, dass die Temperaturen mindestens bis Mitte nächster Woche im Frostbereich bleiben. Eine Herausforderung für uns alle – und eine Mahnung, aufeinander zu achten in diesen kalten Januartagen.