In Stuttgart und der gesamten Region müssen sich Pendlerinnen und Pendler am Montagmorgen auf gefährliche Straßenverhältnisse einstellen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis und gefrierendem Regen während des Berufsverkehrs. Die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt, was die Situation besonders tückisch macht.
Bereits seit den frühen Morgenstunden sind die Streufahrzeuge der Stadtreinigung im Dauereinsatz. «Wir sind mit allen verfügbaren Fahrzeugen unterwegs, um die Hauptverkehrsadern freizuhalten», erklärt Thomas Weber, Leiter der Stuttgarter Straßenreinigung. Besonders gefährdet sind laut Experten die Höhenlagen rund um den Kessel sowie exponierte Stellen wie Brücken und Unterführungen.
Die Verkehrsbetriebe melden Verspätungen auf mehreren Buslinien. Auf den Autobahnen A8 und A81 kam es bereits zu kleineren Unfällen. Die Polizei bittet Autofahrer um besondere Vorsicht und empfiehlt, wenn möglich, auf unnötige Fahrten zu verzichten.
Als ich heute Morgen durch den Stuttgarter Westen fuhr, konnte ich beobachten, wie selbst erfahrene Autofahrer ins Rutschen gerieten. Besonders an den Steigungen Richtung Vaihingen hatten viele sichtlich Mühe, ihre Fahrzeuge unter Kontrolle zu halten.
Die gute Nachricht: Die Wetterlage soll sich im Laufe des Vormittags entspannen. Ab Mittag rechnen Meteorologen mit steigenden Temperaturen um die 4 Grad. Der Niederschlag geht dann in Regen über. Zum Wochenstart heißt es also: Mehr Zeit einplanen und lieber einmal mehr bremsen. Die Stuttgarter müssen wieder einmal zeigen, dass sie nicht nur mit Stau, sondern auch mit winterlichen Straßenbedingungen umgehen können.