Der Karlsruher SC steht vor einem richtungsweisenden Heimspiel gegen Dynamo Dresden. Nach einer durchwachsenen Rückrunde mit nur zwei Siegen aus den letzten sechs Partien wird es eng für die Aufstiegsambitionen. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner braucht dringend Punkte, um den Anschluss an die Spitzenplätze nicht zu verlieren.
Besonders die Defensive bereitet Sorgen. In den vergangenen Wochen kassierten die Badener zu viele Gegentore. „Wir müssen wieder kompakter stehen und als Einheit auftreten», forderte Kapitän Jeromes Gondorf nach dem letzten Spiel. Die Mannschaft wirkt momentan verunsichert, gerade in kritischen Spielphasen fehlt die Souveränität.
Dynamo Dresden kommt allerdings nicht als Laufkundschaft ins Wildparkstadion. Die Sachsen haben sich zuletzt stabilisiert und kämpfen selbst um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Trainer Markus Anfang hat sein Team wieder aufgerichtet. Dresden spielt mit einer klaren Defensivstruktur und lauert auf Konter. Genau das Rezept, das dem KSC zuletzt Probleme bereitete.
Die Karlsruher müssen ihre Heimstärke ausspielen. Vor den eigenen Fans im Wildpark lief es diese Saison deutlich besser als auswärts. Mit den begeisterungsfähigen Anhängern im Rücken kann die Mannschaft Druck aufbauen. Eichner setzt auf erfahrene Spieler wie Fabian Schleusener, der mit seiner Torgefahr den Unterschied machen soll.
Ein Sieg würde neuen Schwung geben und die Playoff-Hoffnungen am Leben erhalten. Eine Niederlage hingegen könnte das vorzeitige Saisonende bedeuten. Dieses Spiel wird zeigen, ob der KSC mental stark genug ist für den Aufstiegskampf.