Im Hamburger Stadtgebiet können ab sofort mehr Menschen schnell mobil surfen. Die Telekom hat seit März 13 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Vom Hafen bis Jenfeld profitieren Anwohner und Unternehmen. Laut aktuellen Zahlen nutzen bereits 98,8 Prozent der Hamburger das Telekom-Mobilfunknetz.
Die neuen Standorte verbessern nicht nur die Netzabdeckung, sondern schaffen auch mehr Kapazität. «Wir wollen, dass alle Hamburger unser bestes Netz nutzen können», sagt Georg von Wagner, Telekom-Sprecher für Hamburg. Bei meinen Gesprächen mit lokalen Gewerbetreibenden höre ich immer wieder, wie entscheidend eine stabile Internetverbindung für ihren Geschäftsalltag geworden ist.
Die Standorte verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet, darunter Blankenese, Neugraben-Fischbek und Farmsen-Berne. Besonders wichtig: Auch 20 bestehende Standorte wurden mit zusätzlicher LTE- und 5G-Technik aufgerüstet. «Vor allem in dicht besiedelten Gebieten merken wir den steigenden Datenhunger», erklärt Netzexperte Jens Flammann vom Digitalverband Bitkom.
Für die kommenden Monate plant die Telekom weitere 15 Standorte in Hamburg. Ein Fokus liegt dabei auf bisher unterversorgten Randgebieten. Auch der öffentliche Nahverkehr soll profitieren – besonders entlang der U- und S-Bahn-Strecken wird das Netz dichter.
Doch trotz aller Fortschritte bleibt eine Herausforderung: Neue Standorte zu finden wird zunehmend schwieriger. Die Telekom wirbt daher um mehr Akzeptanz für Mobilfunkanlagen in der Bevölkerung. Ob wir bereit sind, den Preis für bessere Verbindungen zu zahlen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.