In Düsseldorf hat ein Unfall am Montagmorgen den Verkehr zum Erliegen gebracht. Zwei Autos stießen auf einem zentralen Knotenpunkt zusammen. Die Kreuzung war über Stunden blockiert. Tausende Pendler standen im Stau.
Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 7.30 Uhr an der Kreuzung Völklinger Straße und Werdener Straße. Ein Fahrzeug wollte offenbar links abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem anderen Wagen. Beide Autos blieben mitten auf der Kreuzung stehen. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand schwer.
Die Polizei sperrte die Kreuzung komplett ab. Bis gegen 9.30 Uhr mussten Autofahrer weiträumig ausweichen. Besonders die Werdener Straße gilt als wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und südlichen Stadtteilen. Wer dort morgens unterwegs ist, kennt die Situation: Schon ohne Unfall ist es eng.
Ein Polizeisprecher sagte vor Ort: „Die Unfallaufnahme dauert seine Zeit. Wir müssen alles genau dokumentieren.» Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz. Auslaufende Betriebsstoffe mussten gebunden werden.
Ich habe solche Szenen in zwanzig Jahren oft erlebt. Was mich jedes Mal beeindruckt: Wie schnell aus einem kleinen Moment Unachtsamkeit ein großes Chaos wird. Für Düsseldorf, wo der Verkehr ohnehin täglich am Limit läuft, sind solche Unfälle besonders bitter.
Die Kreuzung ist mittlerweile wieder frei. Doch die Frage bleibt: Wie lässt sich verhindern, dass aus jedem Auffahrunfall ein Verkehrskollaps wird? Vielleicht braucht es mehr Ausweichrouten. Oder einfach mehr Geduld im morgendlichen Berufsverkehr.