In München hat die Suche nach Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für die Kommunalwahl 2026 bereits begonnen. Das Kreisverwaltungsreferat benötigt rund 8.000 freiwillige Helfer, um den reibungslosen Ablauf in den Wahllokalen zu gewährleisten. «Wir starten früh mit der Suche, um genügend Zeit für die Planung zu haben», erklärt Wahlamtsleiter Wolfgang Grötsch.
Die Stadt wirbt mit einer Aufwandsentschädigung von 80 Euro für Beisitzer und 100 Euro für Wahlvorstände. Bei meinem letzten Besuch in Münchner Wahllokalen konnte ich beobachten, wie wichtig diese Helfer für unsere Demokratie sind. In den Morgenstunden bereiten sie die Wahlurnen vor, prüfen Ausweise und unterstützen ältere oder behinderte Wähler.
Besonders Studierende der Münchner Hochschulen werden umworben. «Junge Menschen bringen frischen Wind und digitales Verständnis mit», betont Bürgermeisterin Verena Dietl. Auch Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind gefragt – für sie gilt die Wahltätigkeit als Dienst und wird mit Freizeitausgleich vergütet.
Interessierte können sich bereits jetzt online registrieren. Der Einsatz dauert etwa zehn Stunden, dafür bekommen Helfer Einblick in demokratische Prozesse und Verpflegung vor Ort. «Ohne die Ehrenamtlichen wäre die Organisation einer Wahl kaum möglich», sagt Grötsch. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich genügend Münchnerinnen und Münchner für diesen wichtigen Dienst an der Demokratie melden.