An richtig heißen Sommertagen kann es in Berlin schnell mal anstrengend werden. Zum Glück gibt es mehr als genug schöne Gewässer, die zur Abkühlung einladen – das sind die Top 8 Badeseen in der Hauptstadt.
Die Temperaturen klettern, die Stadt strahlt, und der Asphalt flimmert. In solchen Momenten sehnt man sich nach Wasser. Berlin hat zum Glück mehr davon als viele denken – über 30 offizielle Badestellen gibt es. Doch welche sind wirklich einen Ausflug wert? Hier sind meine persönlichen Top 8, gesammelt über viele Sommer als Berlin-Korrespondentin.
Der Wannsee ist natürlich der Klassiker. Mit seinem langen, feinen Sandstrand fühlt man sich fast an die Ostsee versetzt. Ideal für Familien, aber an Wochenenden oft sehr voll. Ein kleiner Tipp: Geht man ein Stück die Strandpromenade entlang, wird es meist ruhiger. Der Schlachtensee im Südwesten ist mein persönlicher Favorit für unter der Woche. Eingebettet in den Grunewald, ist das Wasser hier oft besonders klar und sauber. Die Atmosphäre ist entspannt, fast schon mediterran.
Für Abenteuerlustige bietet der Tegeler See im Norden nicht nur Badespaß, sondern auch die Möglichkeit, Segelboote oder Kanus zu mieten. Die Wasserqualität ist sehr gut, und der Blick auf die Inseln ist einfach schön. Wer es urbaner mag, ist am Plötzensee in Wedding richtig. Mitten im Wohngebiet gelegen, ist er ein lebendiger Treffpunkt der Nachbarschaft. Hier hört man genauso viel Berliner Dialekt wie internationale Sprachen.
Der Müggelsee im Südosten ist Berlins größter See und ein echtes Naturerlebnis. Hier findet jeder sein Plätzchen, ob am Strandbad Friedrichshagen oder an einem der vielen wilden Uferabschnitte. Ebenfalls in den östlichen Bezirken liegt der Weißensee. Er fühlt sich noch ein bisschen wie ein Geheimtipp an, hat aber einen wunderbaren Sandstrand und ist perfekt für einen langen, ruhigen Tag.
Für alle, die mit der S-Bahn anreisen möchten, ist der Krumme Lanke eine perfekte Wahl. Die Station liegt direkt am See. Das Wasser ist kühl und erfrischend, die umliegenden Wiesen laden zum Verweilen ein. Last but not least: der Grunewaldsee. Er ist kleiner und intimer als sein großer Nachbar, der Schlachtensee, und besonders bei jungen Leuten und Locals beliebt. Hier herrscht fast immer eine gute Stimmung.
Die Qualität dieser Seen wird regelmäßig von den Berliner Behörden überprüft. Aktuelle Daten zur Wasserqualität findet man beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin.
Am Ende geht es nicht nur um Abkühlung, sondern um das Berliner Lebensgefühl. An diesen Seen vermischt sich Stadtlärm mit Vogelgezwitscher, und man trifft auf die ganze Vielfalt dieser Metropole. Packt das Handtuch ein – der nächste Sommer kommt bestimmt.
- Wannsee – Klassiker mit Sandstrand
- Schlachtensee – Klar und sauber
- Tegeler See – Segelboote mieten
- Plötzensee – Urbaner Treffpunkt
- Müggelsee – Größter See in Berlin
- Krumme Lanke – Direkt mit der S-Bahn erreichbar
| See | Besonderheiten |
|---|---|
| Wannsee | Langer Sandstrand |
| Schlachtensee | Geräumige Uferzonen |
| Tegeler See | Bootsverleih verfügbar |
| Plötzensee | Lebendiger Stadtsee |
| Müggelsee | Natürliche Umgebung |
| Krumme Lanke | Gute Erreichbarkeit |