Die Dresdner schlüpfen wieder in ihre Schlittschuhe. Ab Sonnabend, dem 24. Oktober, lädt die 333 Meter lange Freiluftbahn in der JOYNEXT Arena zum öffentlichen Laufen ein. Das ist eine der längsten Natureisbahnen Deutschlands. An jedem Tag der Woche kann man hier seine Runden drehen – ein Angebot, das in vielen anderen Städten längst nicht mehr selbstverständlich ist.
Den Auftakt macht eine Eis-Disco. Von 19.30 Uhr an wird unter Flutlicht und mit Musik gelaufen. Sportbürgermeister Jan Donhauser verspricht: „Abends unter Flutlicht ist das Eislaufen ein besonderes Erlebnis.“ Ich erinnere mich an ähnliche Abende in meiner Heimat Hamburg; dieses gemeinsame, fast magische Gleiten im Dunkeln verbindet einfach. Neu in dieser Saison sind monatliche Mottopartys, beginnend mit einer Halloween-Eisdisco am 31. Oktober.
Besonders wichtig sind die Dresdner Sportvereine. Sie suchen gezielt Nachwuchs. An vier Schnuppersonnabenden können Kinder zwischen drei und neun Jahren kostenlos die Disziplinen Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf testen. „Vorkenntnisse braucht es nicht“, betont die Ankündigung. Das ist klug. Denn gerade der Einstieg muss niedrigschwellig sein, wenn Sportarten langfristig überleben sollen.
- Eishockey
- Eiskunstlauf
- Eisschnelllauf
- Eisstockschießen
- Eis-Disco
- Dresdner Eismärchen
Die Bandbreite ist groß. Wer nicht laufen mag, kann beim Eisstockschießen auf festem Boden bleiben. Und für die Zuschauer stehen im Winter Highlights wie die Shorttrack-Europameisterschaft im Januar oder das traditionelle „Dresdner Eismärchen“ auf dem Programm.
| Datum | Event | Beschreibung |
|---|---|---|
| 24. Oktober | Öffentliches Eislaufen | Start der Freiluftbahn in der JOYNEXT Arena |
| 31. Oktober | Halloween-Eisdisco | Monatliche Mottoparty unter Flutlicht |
| Januar | Shorttrack-Europameisterschaft | Sportevent für Zuschauer |
| Winter | Dresdner Eismärchen | Traditionelles Highlight während der Wintersaison |
Letztlich zeigt dieser Start in Dresden mehr als nur Freizeitvergnügen. Er zeigt, wie eine Stadtinfrastruktur Gemeinschaft schafft – von der Familienwaffel am Bahnrand bis zum ambitionierten Spitzensport. Es ist dieser lebendige Mix, der einen Ort im Winter wirklich wärmt.