Eintracht Frankfurt Klassenbuch: Atubolu hält alles, fast alles
Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik nach dem 0:1 bei Borussia Dortmund.
Tadellos
Noah Atubolu war die Katze im Kasten. Seine starken Paraden waren entscheidend. Zweimal reagierte er klasse gegen Guirassy in der 15. und 17. Minute. Beim zweiten Mal vereitelte er einen frechen Lupfer mit einer famosen Tat seiner rechten Hand. Er ließ nichts anbrennen und wirkte sehr sicher. Beim Schuss von Beier zum 0:1 war er allerdings chancenlos.
Gut dabei
- Noel Aseko trieb das Mittelfeld an.
- Elias Baum wurde plötzlich hinten links für Kosugi aufgeboten.
- Lilian Brassier zeigte sich aufmerksam und stabil in der Abwehr.
- Fares Chaibi war fleißig und hatte viele Ballkontakte.
- Ritsu Doan war immer anspielbar.
- Jonathan Burkardt machte ordentliche Meter.
Ganz okay
Fares Chaibi war fleißig und hatte viele Ballkontakte. Er half Hintermann Baum, seine Seite abzudichten. Er bereitete die Großchance von Ebnoutalib vor, gewissermaßen mit einem Fehlpass. Ritsu Doan war immer anspielbar. Er versuchte, dem Spiel Ideen zu verleihen. Er blieb auch mal hängen, doch das gehört bei einem Offensivspieler dazu. Jonathan Burkardt machte ordentliche Meter. Er half auch hinten mit aus. Einmal wurde es knifflig, als der BVB einen Strafstoß forderte. Burkardt trat zaghaft in Bensebainis Hacken. Da gab es schon Elfer. Vorne zeigte er eine gute Vorlage auf Sturmpartner Ebnoutalib. Sein flacher Linksschuss zischte knapp am Pfosten vorbei.
So lala
Robin Koch zeigte gute Zweikampfwerte. Er wackelte aber trotzdem vereinzelt. Ganz am Anfang gegen Silva und bei Guirassys Riesenchance zum Beispiel. Er hatte schweren Stand gegen den starken BVB-Mittelstürmer. Nnamdi Collins wurde wieder rechts aufgeboten. Dieses Mal zeigte er mehr Linie und weniger Stockfehler. Er konnte vielleicht doch noch was werden auf der Seite. Einmal hatte er Glück, als er einen Svensson-Schuss abfälschte. Der Ball traf die Latte. Einmal ließ er den Torschützen Beier entwischen. Younes Ebnoutalib war umtriebig und spielte mit Vollgas. Zuweilen wirkte er etwas naiv und ungestüm. Fußballerisch ist er ausbaufähig. Er vergab die besten Chancen der Partie. Raphael Onyedika war noch immer nicht der Souverän auf der Sechs. Er spielte einige Fehlpässe. Nach einem gab es eine Ecke für den BVB. Guirassy köpfte dabei an die Latte. Onyedika war zu passiv gegen Bellingham vor Beiers 0:1.
Zu spät gekommen
| Name | Rolle | Bemerkung |
|---|---|---|
| Can Uzun | Spieler | Kamen zu spät |
| Ansgar Knauff | Spieler | Kamen zu spät |
| Mario Götze | Spieler | Kamen zu spät |
| Love Arrhov | Spieler | Kamen zu spät |
| Ayoube Amaimouni | Spieler | Kamen zu spät |