Karfreitag ist bei den meisten Traditionsbäckereien ein schwieriger Tag. Terbuyken, Pass, Hinkel und Schüren bleiben komplett geschlossen. Nur die Flughafen-Filiale von Terbuyken macht auf. Bei Puppe und Kamps sieht es besser aus – hier haben viele Läden geöffnet. „Wir wollen den Kunden entgegenkommen», sagt ein Sprecher von Kamps.
Am Karsamstag entspannt sich die Lage deutlich. Fast alle Bäckereien in Düsseldorf arbeiten zu ihren normalen Samstagszeiten. Von Flingern bis Oberkassel kann man sich eindecken. Ich habe in zwanzig Jahren Berichterstattung selten so viel Betrieb in Bäckereien erlebt wie am Samstag vor Ostern.
Der Ostersonntag wird zur Glückssache. Terbuyken öffnet ausgewählte Filialen von 8 bis 11.30 Uhr. Pass macht von 8 bis 11 Uhr auf. Bei Bulle kommt es auf die Filiale an – der Staufenplatz hat durchgehend von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Westerhorstmann bietet in manchen Läden sogar bis 18 Uhr Service.
Am Ostermontag herrscht fast überall Ruhe. Die allermeisten Bäckereien bleiben geschlossen – eine Tradition, die sich in Düsseldorf hartnäckig hält.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte am Karsamstag vorsorgen. Oder auf die wenigen Sonntagsfilialen setzen. Mehr Informationen gibt es auf den Webseiten der einzelnen Bäckereien.
Die Düsseldorfer Backkultur zeigt sich an Ostern von ihrer traditionsverbundenen Seite. Das macht die Planung manchmal kompliziert. Aber irgendwie gehört auch das zu einem echten Osterfest dazu, oder?