Es hätte der strahlende Auftakt werden sollen für neun Tage voller Licht, Lärm und Lebendigkeit. Doch am Freitagnachmittag kam die Enttäuschung für viele Düsseldorfer. Das geplante Eröffnungsfeuerwerk der Herbstkirmes am Tonhallenufer fiel buchstäblich ins Wasser, oder besser gesagt: dem Wind zum Opfer.
„Leider spielt das Wetter heute nicht ganz so mit, wie wir es uns gewünscht haben“, teilte der Düsseldorfer Schaustellerverband mit. Der Grund sind starke Winde in höheren Luftschichten, die eine sichere Durchführung unmöglich machen. Das ist keine Kleinigkeit. Ich erinnere mich an Gespräche mit Sicherheitsexperten nach vergangenen Unglücken. Ihre Botschaft war immer eindeutig: Bei solchen Veranstaltungen ist Vorsicht keine Option, sie ist Pflicht. Die Entscheidung der Schausteller, die reine Vorsichtsmaßnahme, ist daher richtig und wichtig.
Die Buden und Fahrgeschäfte haben trotzdem wie geplant geöffnet. Der Rummel lebt auch ohne Feuerwerk vom Getümmel auf dem Platz, vom Duft gebrannter Mandeln und dem Lachen der Menschen. Das wissen die Veranstalter. Sie versuchen, den Frust schnell zu mildern und kündigen bereits einen Nachholtermin an: Freitag, der 30. Oktober.
Dennoch bleibt ein kleiner Stich. Ein Feuerwerk zu Beginn setzt ein gemeinsames Zeichen, es ist der feierliche Startschuss für ein Stadtfest. In Düsseldorf spürt man immer, wie sehr die Menschen hier ihre Traditionen lieben und darauf bauen. Die Kirmes gehört einfach dazu. Jetzt muss die Stimmung aus den Buden und von den Fahrgeschäften kommen. Das Halloween-Special am Wochenende bietet da die nächste Gelegenheit.
- Neun Tage voller Licht
- Eröffnungsfeuerwerk
- Starke Winde als Grund
- Auftritt der Buden und Fahrgeschäfte
- Nachholtermin am 30. Oktober
- Halloween-Special am Wochenende
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Veranstaltung | Herbstkirmes |
| Ort | Tonhallenufer |
| Ursprung der Enttäuschung | Geplantes Feuerwerk fiel aus |
| Nachholtermin | Freitag, der 30. Oktober |
| Geruch | Gebrannte Mandeln |
| Nächste Gelegenheit | Halloween-Special |
Manchmal zeigt sich an solchen kleinen Planänderungen, was wirklich zählt. Nicht die spektakuläre Show, sondern das sichere Miteinander. Die Kirmes geht weiter, nur ein wenig leiser in den Startlöchern. Und vielleicht gibt es nächsten Freitag dann den doppelten Knall – zur Freude aller, die heute enttäuscht waren.