In Essen-Steele im Ruhrgebiet beginnt die Weihnachtsmarktsaison im Oktober. Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete den Markt mit rund 100 Ständen. Grund ist das 50-jährige Jubiläum des traditionsreichen Frühstart-Marktes. Ziel sind nach Angaben des Hauptorganisators Leon Finger wieder rund eine Million Besucher. Im Vorjahr kamen etwa 900.000 Menschen.
Glühwein kostet Sie vier Euro, die Bratwurst 4,50 Euro. Der Markt startet deutlich früher als üblich. Er gehört zu den ersten in Deutschland. Auf dem Festplatz steht ein fünfstöckiger Singender Weihnachtsbaum als Hauptbühne. Die Initiatoren planen rund 100 Künstlerauftritte. Schlager und Volksmusik stehen im Mittelpunkt. Schlagersänger Stefan Mross moderiert auf der Bühne. Am 6. Dezember soll der Nikolaus wieder per Hubschrauber auf den Ruhrwiesen landen. Mit einer Kutsche fährt er zum Markt. Der drehbare Tannenbaum kostet zwei Euro. Die Organisatoren spenden den Erlös am Ende des Marktes für einen guten Zweck.
„Wir hatten jahrelang eine große Krippe, da sind die Leute extra für gekommen, jetzt ist die längst eingelagert“, sagte der 79-jährige Finger. Als Reporterin habe ich in Steeler Geschäften und in Hamburg ähnliche Debatten über Frühstarts erlebt.
Finger übergibt 2025 die Organisation nach dem Jubiläum. Die Stadt Essen wirbt mit den Öffnungszeiten bis zum 3. Januar. Mehr dazu beim Stadtportal Essen. Für Steele bedeutet er Gemeinschaft. Warum soll das Fest erst im November beginnen, wenn der Oktober Menschen zusammenbringt?
- Eröffnung im Oktober
- Rund 100 Stände
- 50-jähriges Jubiläum
- 100 Künstlerauftritte
- Nikolaus per Hubschrauber
- Spende für guten Zweck
| Produkt | Preis |
|---|---|
| Glühwein | 4 Euro |
| Bratwurst | 4,50 Euro |
| Drehbarer Tannenbaum | 2 Euro |