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NewsFact > Aktuelle Nachrichten > Kölner Polizei sucht falschen Trödelhändler nach Goldmünzen-Diebstahl
Aktuelle Nachrichten

Kölner Polizei sucht falschen Trödelhändler nach Goldmünzen-Diebstahl

Laura Brandt
Zuletzt aktualisiert: August 18, 2026 6:20 p.m.
Von
Laura Brandt
3 Min. Lesezeit
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In Köln-Pesch herrscht Entsetzen nach einem dreisten Diebstahl, der einen 88-jährigen Mann um sein Lebenswerk gebracht hat. Am Montagnachmittag verschwand unter den Augen des Seniors eine Holzkiste mit 135 Goldmünzen aus dem Deutschen Kaiserreich – ein Schatz im Wert von weit über 100.000 Euro. Die Polizei Köln fahndet nun mit Hochdruck nach dem Täter, der sich als Trödelhändler ausgegeben hatte.

Der Mann, etwa 60 bis 70 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß und mit ungepflegtem Bart, kam gegen 16 Uhr in die Wohnung auf der Robert-Koch-Straße. Nach ersten Ermittlungen nutzte er einen unbemerkten Moment, verließ unter einem Vorwand das Haus und war samt der wertvollen Kiste verschwunden. Solche Taten hinterlassen nicht nur einen materiellen Verlust, sondern zerstören auch das Gefühl von Sicherheit im eigenen Zuhause. Die Kölner Kriminalpolizei stellt zwei zentrale Fragen: Wer hat ähnliche Kontakte zu angeblichen Trödelhändlern erlebt? Und wer kann etwas zum Verbleib dieser besonderen Goldmünzen sagen?

Aus meiner langjährigen Berichterstattung weiß ich, dass solche Täter oft gezielt einsame, ältere Menschen auswählen, die vielleicht Hilfe beim Auflösen eines Hausstands brauchen. Die Masche ist nicht neu, aber sie funktioniert immer wieder durch dreistes Auftreten und ausgetüftelte Vorwände. Die 20-Mark-Münzen des Kaiserreichs, oft „Kronen“ genannt, sind bei Sammlern heiß begehrt und relativ leicht zu veräußern – ein Umstand, der die Fahndung drängend macht.

Für die Ermittler des Kriminalkommissariats 54 ist jeder Hinweis wertvoll. Wer etwas beobachtet oder verdächtige Angebote gesehen hat, kann sich unter der Nummer 0221 229-0 oder per E-Mail an die Polizei wenden. Solche Fälle zeigen: Betrug und Diebstahl finden oft nicht im Dunkeln, sondern am helllichten Tag und hinter der vermeintlich sicheren Haustür statt.

Es ist ein Fall, der nicht nur in Köln-Pesch, sondern in vielen Wohnzimmern der Region die Frage aufwirft: Wie schützt man sich vor solch perfiden Methoden? Die Antwort beginnt vielleicht damit, misstrauisch zu sein, wenn ein fremder „Händler“ allzu großes Interesse am Privatesten zeigt.

  • Täter wählen gezielt ältere Menschen aus
  • Oft werden unbemerkte Momente genutzt
  • Die Masche basiert auf vorgetäuschten Interessen
  • Die Goldmünzen sind bei Sammlern begehrt
  • Die Polizei sucht nach Zeugen und Hinweisen
  • Schutz beginnt mit gesundem Misstrauen
Detail Information
Alter des Opfers 88 Jahre
Anzahl der Münzen 135 Goldmünzen
Wert des Schatzes Über 100.000 Euro
Alter des Täters 60 bis 70 Jahre
Größe des Täters Rund 1,70 Meter
Zeitpunkt des Diebstahls Montagnachmittag, ca. 16 Uhr

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