Ein Mann sitzt nachts auf einer Bank am Kirchenvorplatz in Dortmund. Plötzlich, ganz ohne Wort, hält ihm ein Unbekanntes ein Messer vor den Körper und durchsucht seine Taschen. Diese Szene aus einem Albtraum spielte sich in der Nacht zum Mittwoch in der Münsterstraße wirklich ab. Der 36-jährige Dortmunder blieb zwar körperlich unverletzt, aber das Gefühl der Hilflosigkeit und des ausgeliefert Seins bleibt. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen.
Der Vorfall begann schon etwas früher in der Zimmerstraße. Der Tatverdächtige sprach das Opfer an und bot Drogen an. Nach einer Abweisung folgte er ihm bis zur Bank. Das ist eine beunruhigende Dynamik: eine zunächst scheinbar zufällige Begegnung, die dann in eine gezielte, brutale Tat umschlägt. „Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg“, teilte die Polizei Dortmund mit. Die Beamten bitten nun die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Der Gesuchte wird als:
- etwa 25 Jahre alt
- 1,80 Meter groß
- von dünner Statur
- mit schwarzen Haaren
- einem Vollbart
- und einem schwarzen Hoodie
Auffällig ist eine Narbe an einer Wangenseite. Solche Taten hinterlassen immer zwei Verletzte: das direkte Opfer und das Sicherheitsgefühl der ganzen Nachbarschaft. In meinen Jahren der Berichterstattung zeigt sich immer wieder, wie sehr solche Gewalterlebnisse die Betroffenen lange verfolgen.
Wer in der Nacht zum Mittwoch in der Gegend um Münster- und Zimmerstraße etwas bemerkt hat, sollte sich melden. Jedes noch so kleine Detail kann den Ermittlern weiterhelfen. Hinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen.
| Details | Information |
|---|---|
| Alter des Verdächtigen | Etwa 25 Jahre |
| Größe | 1,80 Meter |
| Statur | Dünn |
| Haare | Schwarz |
| Gesicht | Vollbart, Narbe |
| Kleidung | Schwarzer Hoodie |
Es geht darum, Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen – nur so kann Sicherheit im Alltag entstehen.