Am Wochenende peitschte das Tief Manja 2025 über Hessen. In der Nacht zum Sonntag blieb es unruhig. Windböen rissen Äste ab und legten Bäume quer auf Straßen. Bis zum Morgen zählte die Polizei in Kassel sieben Einsätze. In Darmstadt waren es weniger als zehn. Nach Polizeiangaben blieben größere Schäden aus.
Die Zahlen zeigen die Wucht des Sturms. Bad Arolsen meldete Böen von 81 Kilometern pro Stunde. Alsfeld meldete 75. Driedorf sammelte seit Samstagfrüh 43 Liter Regen pro Quadratmeter. Ich kenne solche Stürme aus Hamburg. Zahlen bleiben abstrakt. Ein Ast macht sie konkret.
Tim Staeger vom Hessischen Rundfunk warnte vor Waldspaziergängen. Er begründete die Warnung mit geschwächten Bäumen nach dem trockenen Sommer. Die Pegel blieben laut HLNUG im grünen Bereich. Das gab vielen Menschen in Hessen Sicherheit.
Staeger kündigte an: «In den nächsten Tagen erwartet uns eine deutliche Wetterberuhigung.» Montag und Dienstag können einzelne Schauer bringen. Danach sind Sonne und bis zu 20 Grad möglich. Mehr dazu beim Hessischen Rundfunk und beim HLNUG.
Die Sturmnacht zeigt, wie nah Wetter den Alltag trifft. Wer draußen unterwegs ist, sollte Warnungen ernst nehmen. Bleibt die Frage: Sind Städte und Ämter auf häufigere Unwetter gut vorbereitet?
- Sturmgeschwindigkeiten
- Regenmengen
- Warnungen der Behörden
- Vorbereitung der Städte
- Folgen für die Bevölkerung
- Wetterberuhigung in den nächsten Tagen
| Ort | Windgeschwindigkeit (km/h) | Regenmenge (Liter/m²) |
|---|---|---|
| Bad Arolsen | 81 | – |
| Alsfeld | 75 | – |
| Driedorf | – | 43 |