TSV 1860 Stuttgart II Spielbewertung nach Fehlstart
Was für ein bitterer Auftakt für die Löwen. Beim Debüt von Argirios Giannikis als Cheftrainer unterlag der TSV 1860 München der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart mit 0:1. Ausgerechnet ein Eigentor besiegelte die Niederlage. Die Partie war geprägt von zahlreichen Unzulänglichkeiten im Münchner Spiel – besonders die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive fiel negativ auf.
Marco Hiller im Tor konnte noch mit einer soliden Leistung punkten. Mit guten Reflexen und sicherem Stellungsspiel verhinderte er einen höheren Rückstand. Note: 3. Die Defensive um Jesper Verlaat (Note 4) und Leroy Kwadwo (Note 4,5) wirkte dagegen oft unsortiert. Besonders Kwadwo hatte mehrere kritische Situationen zu verantworten, während Verlaat zumindest im Spielaufbau ordentliche Akzente setzen konnte.
Im Mittelfeld enttäuschte vor allem Marlon Frey mit einer schwachen Vorstellung (Note 5). Zu viele Ballverluste, kaum konstruktive Aktionen – ein gebrauchter Tag für den zentralen Mittelfeldspieler. Etwas besser agierten Julian Guttau (Note 4) und Morris Schröter (Note 3,5), die zumindest bemüht waren, Impulse nach vorne zu setzen.
In der Offensive war Fynn Lakenmacher (Note 4) größtenteils abgemeldet. Ihm fehlte die Unterstützung, und so hing er meist in der Luft. Auch Joker Patrick Hobsch (Note 4) konnte nach seiner Einwechslung keine entscheidenden Akzente setzen.
Trainer Giannikis (Note 4,5) hat nach diesem Fehlstart viel Arbeit vor sich. Seine Mannschaft fand nie richtig ins Spiel und präsentierte sich ohne erkennbaren taktischen Plan. Die Löwen-Fans müssen hoffen, dass dies nur ein Ausrutscher zum Saisonbeginn war. Für den Traditionsverein, der eigentlich höhere Ambitionen hat, ist dieser Auftritt ein Weckruf. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob das Team die notwendigen Lehren zieht.