Der VfB Stuttgart hat in Augsburg ein echtes Offensiv-Feuerwerk gezündet. Beim deutlichen 5:2-Erfolg zeigten die Schwaben, warum sie zu den gefährlichsten Angriffsteams der Liga gehören. Drei Spieler ragten besonders heraus und bekamen die Traumnote 1,5.
Deniz Undav war der überragende Mann des Spiels. Der Stürmer war an drei Toren direkt beteiligt und zeigte sich in bestechender Form. Seine Bewegungen zwischen den Ketten bereiteten der Augsburger Defensive massive Probleme. Nikolas Nartey nutzte seine Chance in der Startelf und rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Sebastian Hoeneß eindrucksvoll. Mit zwei Torbeteiligungen bewies der junge Däne, dass er mehr ist als nur eine Backup-Option.
Angelo Stiller agierte als Dirigent im Mittelfeld und löste den VfB immer wieder geschickt aus brenzligen Drucksituationen. Seine Übersicht und sein Passspiel waren entscheidend für das flüssige Angriffsspiel der Stuttgarter. „Stiller hat heute gezeigt, warum er für uns so wichtig ist», sagte Hoeneß nach dem Spiel. Der 23-Jährige verteilte die Bälle präzise und fand immer wieder die richtigen Lösungen.
Auch die Defensive um Jeff Chabot und Maximilian Mittelstädt (beide Note 2,5) machte einen soliden Job, auch wenn zwei Gegentore zu viel waren. Alexander Nübel im Tor konnte sich mehrfach auszeichnen. Besonders erfreulich: Josha Vagnoman feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und wurde in der 81. Minute eingewechselt.
Der deutliche Sieg untermauert die Ambitionen des VfB in dieser Saison. Mit dieser Offensivpower können die Stuttgarter jedem Gegner gefährlich werden. Die Frage bleibt: Kann die Mannschaft diese Form über die gesamte Rückrunde halten?