Ende Oktober in Essen-Steele läuft der Weihnachtsmarkt schon. Der Nikolaus kommt später per Hubschrauber. Warum diese frühe Saison? Der Stadtteil feiert 50 Jahre Markt. dpa und die Stadt Essen nennen rund 100 Stände. Ziel sind bis zum 3. Januar etwa eine Million Besucher. Im Vorjahr kamen rund 900.000 Menschen. Wer sich auf Glühwein freut, kann nach Steele fahren.
Ein Glühwein kostet vier Euro. Die Bratwurst gibt es für 4,50 Euro. «Ein Glühwein kostet unverändert vier Euro,» sagte Hauptorganisator Leon Finger. Stefan Mross moderiert, Schlager prägt das Programm. Neu ist der singende Weihnachtsbaum. Die fünfstöckige Gerüstbühne trägt Musik. Am 6. Dezember soll der Nikolaus in den Ruhrwiesen landen. Viele Kinder warten dann auf die Kutsche.
Bundesweit starten die meisten Märkte erst nach dem Totensonntag. Ich war als Hamburgerin oft erst dann in weihnachtlicher Stimmung. Im Revier tickt man da pragmatisch. Steele zieht den Start weiter nach vorn. Besucher können für zwei Euro eine Tanne drehen. Der Erlös geht an einen guten Zweck.
Der Markt bringt Geld in die Läden vor Ort. Finger scheidet, ein Nachfolger übernimmt. Mehr dazu bei der Stadt Essen. Aber braucht es wirklich so frühe Lichterketten? Manche freuen sich, andere meinen: zu schnell. Wo bleibt die Ruhe vor der Weihnachtszeit?
Highlights des Weihnachtsmarktes
- 100 Stände mit verschiedenen Angeboten
- Ein Glühwein für 4 Euro
- Bratwurst für 4,50 Euro
- 6. Dezember – Nikolaus landet per Hubschrauber
- Singender Weihnachtsbaum auf der Bühne
- Spende durch Tannendrehen für 2 Euro
Preise im Überblick
| Produkt | Preis |
|---|---|
| Glühwein | 4 Euro |
| Bratwurst | 4,50 Euro |
| Tannendrehen | 2 Euro |