Morgen früh füllt sich die Frankfurter Innenstadt wieder mit Atem und Herzschlag. Unter dem Motto «Run the skyline» startet der Mainova Frankfurt Marathon. Tausende werden laufen, viele mehr zuschauen. Für alle anderen, die einfach nur von A nach B müssen, bedeutet das einen Tag voller Geduld und Umwege.
Die Polizei Frankfurt rechnet ab 5 Uhr morgens mit weitreichenden Sperrungen. Bis etwa 20 Uhr sind Bereiche in Sachsenhausen, Niederrad und durchgehend bis nach Höchst und in die Innenstadt für den Autoverkehr gesperrt. „Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, die Umleitungen unbedingt zu beachten“, sagt ein Sprecher der Polizei. „Nur so können wir die Sicherheit der Läufer gewährleisten und den Verkehrsfluss für Rettungskräfte aufrechterhalten.“
Das ist kein kleiner Hinweis, sondern eine notwendige Warnung. Wer mit dem Auto unterwegs sein muss, sollte deutlich mehr Zeit einplanen. Besser ist es, den Wagen ganz stehen zu lassen. Die Straßenbahnen und Busse fahren nur eingeschränkt. Die zuverlässigsten Alternativen sind U- und S-Bahn. Für aktuelle Auskünfte hat die Verkehrsgesellschaft traffiQ eine Hotline eingerichtet.
- Frankfurt Marathon startet morgen früh
- Bereiche in Sachsenhausen und Niederrad sind gesperrt
- Umleitungen beachten für Sicherheit der Läufer
- Auto fahren wird stark erschwert
- U- und S-Bahn sind besten Alternativen
- Aktuelle Infos über Hotline der traffiQ
Ich habe in meiner Zeit als Reporterin oft erlebt, wie solche Großereignisse eine Stadt verändern. Sie unterbrechen den Alltag, zwingen uns, Routinen zu überdenken. In Frankfurt bedeutet das morgen: einen Schritt zurückzutreten, den Läufern den Raum zu geben, den sie brauchen. Es ist eine temporäre Unbequemlichkeit für ein Gemeinschaftserlebnis, das diese Stadt prägt.
| Bereich | Sperrzeit |
|---|---|
| Sachsenhausen | 5 Uhr – 20 Uhr |
| Niederrad | 5 Uhr – 20 Uhr |
| Innenstadt | 5 Uhr – 20 Uhr |
| Höchst | 5 Uhr – 20 Uhr |
| Umleitungen | Den Verkehrsteilnehmern empfohlen |
Die genauen Streckensperrungen und Umleitungen findet man auf der Seite des Marathon-Veranstalters. Dort gibt es auch einen detaillierten Plan. Wer morgen früh raus muss, sollte dort heute noch einen Blick draufwerfen. Denn am Ende geht es nicht nur um Verkehr. Sondern darum, einen Tag lang Teil von etwas zu sein, das Frankfurt in Bewegung hält.