Das Wochenende beginnt mit einem stürmischen Finale der Herbstferien. Das Sturmtief „Luise“ fegt über Norddeutschland und wird von „Manja“ abgelöst. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Orkanböen bis 120 Kilometer pro Stunde, besonders für die Nordfriesischen Inseln. Gleichzeitig drohen an der gesamten Nordseeküste leichte Sturmfluten.
Die Folgen sind bereits spürbar. Die Leitstellen melden dutzende Einsätze wegen umgestürzter Bäume. Im Hafengebiet von Neßmersiel werden Autos vorsorglich hinter den Deich gefahren, weil der Parkplatz überflutet werden könnte. „Fahrzeuge, die nicht rechtzeitig innerorts geparkt werden, müssen kostenpflichtig abgeschleppt werden“, mahnt eine Fährgesellschaft. Die meisten Verbindungen zu den Inseln wie Helgoland oder Wangerooge sind bereits eingestellt oder fallen aus. Für viele Rückreisende wird es ein langes Warten.
Lutz Beckebanze vom Deutschen Wetterdienst erwartet das eigentliche Windmaximum erst in der Nacht zu Montag. Dann könnte es auch an der Mecklenburgischen Ostseeküste noch einmal richtig stürmisch werden. Ich erinnere mich an ähnliche Herbststürme während meiner Zeit in Hamburg. Die Kraft des Windes an der Elbe ist dann immer wieder beeindruckend und macht deutlich, wie verletzlich unsere Küsten sind.
Die Natur zeigt hier ihre Macht. Die Behörden raten eindringlich, Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Es geht nicht nur um Unannehmlichkeiten für Reisende, sondern um reale Gefahr. Wenn die Böen zuschlagen, gibt es kaum Schutz. Bleiben Sie heute und in der Nacht bitte in sicheren Gebäuden. Die nächsten Stunden werden zeigen, wie viel Kraft „Manja“ wirklich mitbringt.
- Sturmtief „Luise“ über Norddeutschland
- Orkanböen bis 120 km/h
- Warnungen für die Nordfriesischen Inseln
- Leichte Sturmfluten an der Nordseeküste
- Umgestürzte Bäume und Vorsorgemaßnahmen
- Sichere Aufenthalte in Gebäuden empfohlen
| Sturmtief | Windgeschwindigkeit (km/h) | Region |
|---|---|---|
| Luise | bis 120 | Nordfriesische Inseln |
| Manja | unbekannt | Mecklenburgische Ostseeküste |