Die Lichter des Theaters des Westens leuchten an diesem Montagabend für eine Sache, die unsere Stadt seit Jahrzehnten begleitet. Seit vierzig Jahren steht die Berliner Aids-Hilfe Menschen zur Seite. Jetzt feiert sie mit einer großen Gala. Ich erinnere mich gut an die Diskussionen früherer Jahre, als das Thema noch viel stärker von Stigma und Angst geprägt war. Umso wichtiger ist dieser Abend heute.
Am 2. November heißt es „Künstler gegen Aids“. Annabelle Mandeng führt durch den Abend im legendären Stage Theater des Westens. Auf der Bühne stehen Namen wie Sven Ratzke, die German Gents und The Baseballs. Judy Winter und der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit haben die Schirmherrschaft übernommen. „Solche Abende halten die Erinnerung wach und sammeln dringend benötigte Mittel“, sagte Wowereit mir einmal in einem Gespräch über das zivilgesellschaftliche Engagement der Stadt. Das trifft den Kern.
Die Gala ist mehr als eine Show. Sie ist ein starkes Signal der Solidarität. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr, die Türen öffnen schon um 18.30. Nach der letzten Zugabe geht das Programm im Spiegelsaal weiter. Dort legen Ades Zabel und Miss Ivanka T. auf. Wer es ruhiger mag, findet in der Piano-Lounge mit Marc Rudolf and Friends einen Ort zum Austausch. Festliche Garderobe ist erwünscht.
| Preiskategorie | Preis | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Standardkarten | 50 Euro | Allgemeiner Zugang |
| Premiumkarten | 175 Euro | Bessere Plätze & Vorempfang |
Karten für die Veranstaltung gibt es in verschiedenen Preiskategorien. Sie starten bei 50 Euro. Premiumkarten kosten 175 Euro und beinhalten besonders gute Plätze sowie den Vorempfang. Sie sind direkt über die Berliner Aids-Hilfe erhältlich. Alle Erlöse kommen der Arbeit der Organisation zugute. Wer nicht persönlich kommen kann, findet auf der Website der Aids-Hilfe auch die Möglichkeit zur direkten Spende.
Solche Galas zeigen, wie Berlin mit seiner Geschichte umgeht. Sie mischen Glamour mit Haltung und erinnern daran, dass der Kampf gegen HIV und Aids auch heute noch jede Unterstützung braucht. Es geht um konkrete Hilfe vor Ort und um das nicht weniger wichtige Signal:
- Niemand ist damit allein
- Unterstützung für die Betroffenen
- Förderung von Aufklärung
- Zusammenhalt der Gemeinschaft
- Förderung von Solidarität
- Erinnerung an die Vergangenheit
Ein Abend im Theater des Westens kann da viel bewegen.