Wer in diesen unruhigen Zeiten für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen möchte, findet in Düsseldorf gerade ein besonderes Angebot. Im renommierten Apollo Varieté gastiert bis Oktober 2026 die Produktion «It’s a Kind of Magic». Regisseur Steve Bor vereint hier auf der Bühne dreizehn internationale Künstler zu einer Hommage an die Illusion – und schafft damit genau das, wonach sich viele sehnen: Staunen und gemeinsames Lachen.
Im Mittelpunkt stehen sechs Zauberkünstler, die die Grenzen der Realität spielerisch auflösen. Sie lassen Stühle schweben und Menschen verschwinden. Doch die Show ist mehr als reine Magie. Sie kombiniert die Tricks mit atemberaubender Akrobatik an Ringen und Stangen, mit tänzerischer Eleganz und einer guten Portion Comedy. «Kinder werden aus dem Staunen kaum herauskommen, und Erwachsene dürfen für einen Abend wieder Kind sein», verspricht Bor. Diese Mischung scheint den Nerv zu treffen. «Magie und Illusion zählen seit Jahren zu den beliebtesten Genres unserer Gäste», bestätigt Adrian Paul-Roncalli vom Varieté. In einer Zeit, in der Nachrichtenströme oft überfordern, bietet diese Inszenierung etwas Seltenes: die gemeinsame, unmittelbare Erfahrung des Wunderbaren.
- Sechs beeindruckende Zauberkünstler
- Eine Kombination aus Akrobatik und Magie
- Tänzerische Eleganz
- Einladung zum Staunen für Kinder und Erwachsene
- Die Verbindung von Tradition und Moderne
- Gemeinsame Erfahrung des Wunders
Aus meiner Zeit in München weiß ich, wie sehr solche lebendigen Kulturformen eine Stadt prägen. In Düsseldorf gelingt es dem Apollo, dieses traditionelle Format mit modernem Bühnensprache frisch zu halten. Die Sandmagie des Künstlers Young-Min, die selbst die New York Times beeindruckte, oder die rasante Quick-Change-Performance von Réka Szabó sind mehr als nur Nummern – sie sind kleine Geschichten aus Staub und Seide. Besonders berührend finde ich die Idee, dass hier Profis aus traditionsreichen Zirkusdynastien wie Artem Shchukin oder Christopher Togni auf moderne Tänzerinnen treffen. Es ist ein Dialog der Generationen und Disziplinen.
| Künstler | Leistung |
|---|---|
| Young-Min | Sandmagie |
| Réka Szabó | Quick-Change-Performance |
| Artem Shchukin | Zirkusakrobatik |
| Christopher Togni | Traditionelle Zauberkunst |
| Unbekannter Künstler | Moderne Tanzdarbietung |
| Unbekannter Künstler | Illusionen |
Die Vorstellung ist also ein gelungener Gegensatz zur digitalen Reizüberflutung. Sie lädt ein, gemeinsam im Dunkeln zu sitzen und sich vom scheinbar Unmöglichen verzaubern zu lassen. Vielleicht ist genau das der größte Zauber dieser Show: Sie erinnert uns daran, dass wir unsere Wahrnehmung manchmal einfach aussetzen dürfen – um dann mit einem Lächeln und einem Kopf voller schöner Bilder in die Wirklichkeit zurückzukehren. Ein Abend, der lange nachhallt.