Früh am Morgen an der Spree ging den Menschen in Oberschöneweide eine Sorge durch den Kopf. Rauch und Flammen loderten am Heck eines stillgelegten Gütermotorschiffs auf. Passanten sahen es sofort. Es war kurz nach sieben Uhr, als die ersten Feuerwehrleute den Brand in der Schiffskabine bestätigten.
Das Schiff lag lange Zeit außer Betrieb. Es diente immer wieder obdachlosen Menschen als Schlafplatz. Deshalb starteten die Einsatzkräfte sofort eine Personensuche. Sie durchkämmten das gesamte Schiff. Glücklicherweise fanden sie niemanden. Der Rettungsdienst stand dennoch bereit.
Der Einsatz war extrem schwierig, wie mir ein Feuerwehrmann später schilderte. Die Hitze in den engen Stahlräumen war kaum auszuhalten. Die Kräfte kämpften sich Meter für Meter vor. Sie pumpten Löschwasser aus der Spree und aus Hydranten. Dabei achteten sie sorgfältig darauf, dass kein verschmutztes Wasser in den Fluss zurückfloss. Diese Sorgfalt ist heute Standard, aber sie kostet im Einsatz wertvolle Zeit.
Die Nachlöscharbeiten laufen noch. Später wird die Polizei die Brandursache klären. Für mich als Reporterin zeigt dieser Vorfall etwas sehr Lokales und doch Allgemeines:
- Oft sind es die stillgelegten Orte
- Gesellschaftliche Fragen können plötzlich entzünden
- Es wird eine Personensuche gestartet
- Das Feuer wird gelöscht
- Die Nachlöscharbeiten laufen
- Die Polizei klärt die Brandursache
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Uhrzeit | kurz nach sieben Uhr |
| Einsatzkräfte | Feuerwehrleute und Rettungsdienst |
| Schiff | stillgelegtes Gütermotorschiff |
| Gefundene Personen | keine |
| Wasserquelle | Spree und Hydranten |
| Nachlöscharbeiten | laufen noch |
Was passiert mit dem Schiff danach? Wer kümmert sich um solche Orte? Diese Fragen bleiben, auch wenn das Feuer gelöscht ist.