In Berlin-Neukölln hat die Polizei erneut Einschusslöcher entdeckt. Diesmal traf es ein Lokal in der Sonnenallee. Es ist bereits der dritte Schussvorfall innerhalb von sieben Tagen. Die Anwohner sind beunruhigt.
Laut Polizeipräsidium Berlin wurden die Einschüsse am frühen Morgen gemeldet. Verletzt wurde niemand. Die Hintergründe sind noch unklar. Ermittler prüfen einen möglichen Zusammenhang zu den beiden vorangegangenen Vorfällen. Alle drei Tatorte liegen in einem Umkreis von weniger als zwei Kilometern.
„Wir nehmen diese Entwicklung sehr ernst», erklärt ein Sprecher der Berliner Polizei. Die Ermittlungsgruppe wurde verstärkt. Auch das Landeskriminalamt ist eingeschaltet. Mehr Informationen gibt es beim Polizeipräsidium Berlin.
Ich habe in den vergangenen Jahren viele Konflikte in deutschen Großstädten begleitet. Was auffällt: Oft geht es um Revierkämpfe oder persönliche Fehden. In Neukölln ist die Lage besonders angespannt. Viele Geschäftsleute fühlen sich nicht mehr sicher.
Ein Cafébetreiber aus der Nachbarschaft sagt: „Wir schließen jetzt früher. Die Leute haben Angst.» Die Stimmung im Kiez hat sich verändert. Eltern bringen ihre Kinder nicht mehr allein zur Schule.
Die Polizei hat die Präsenz erhöht. Streifen fahren häufiger durch die betroffenen Straßen. Doch viele fragen sich: Reicht das aus? Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Serie endet oder weitergeht. Berlin braucht jetzt schnelle Antworten – und vor allem Sicherheit für alle.