Über den Gipfeln des kroatischen Velebit-Gebirges hat sich am Freitag ein Drama ereignet, das eine Hamburger Gemeinschaft in tiefe Trauer stürzt. Ein Motorsegler der Airbus-HFB-Fluggemeinschaft ist abgestürzt, zwei Vereinsmitglieder kamen ums Leben. Erst nach einer langen, schwierigen Suche im unwegsamen Gelände des Nationalparks Paklenica fanden Rettungskräfte das Wrack und die Leichen.
Was genau in der Höhe passierte, ist noch völlig unklar. Die staatliche kroatische Unfallagentur untersucht die Ursachen. Bekannt ist, dass der etwa 20 Jahre alte Reisemotorsegler vom Typ „Super Dimona“ auf dem Weg von Tschechien zum Küstenort Zadar war. Das Auswärtige Amt bestätigte: Die Opfer sind deutsche Staatsangehörige. Nach ersten, noch unbestätigten Medienberichten handelte es sich um ein älteres Ehepaar.
Der Verein mit Sitz auf dem Flugplatz Wenzendorf bei Buchholz trauert. „Unsere Gedanken sind bei den Familien, Angehörigen und Freunden“, heißt es in einer schlichten Erklärung. Diese Gemeinschaft, einst von Werftarbeitern gegründet, ist mehr als ein Sportverein. Sie ist eine Art zweite Familie für ihre rund 100 Mitglieder, die ihre Leidenschaft für das Fliegen teilen. Ein solcher Verlust reißt tiefe Lücken.
Ich erinnere mich an viele Gespräche mit Piloten in Norddeutschland. Da geht es nie nur um Technik, sondern immer um Verantwortung, um Leidenschaft und um diesen besonderen Blick auf die Welt von oben. Umso tragischer ist es, wenn eine solche Reise so abrupt endet. Die konsularische Betreuung durch die Botschaft in Zagreb ist nun ein kleiner Trost inmitten der Hilflosigkeit.
- Unglücke im Flugverkehr
- Verantwortung der Piloten
- Bedeutung der Gemeinschaft
- Emotionale Auswirkungen
- Rettungsmaßnahmen in den Alpen
- Untersuchungen durch die Unfallagentur
Solche Unglücke führen uns schmerzhaft vor Augen, wie zerbrechlich das Abenteuer Luftfahrt sein kann – auch abseits des kommerziellen Linienverkehrs. Während die Ermittler in den kroatischen Bergen nach Spuren suchen, bleiben in Hamburg viele Fragen und eine große Stille. Es ist ein stiller Abschied, tausende Kilometer von zu Hause entfernt.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Ort des Unglücks | Velebit-Gebirge, Kroatien |
| Opfer | 2 deutsche Staatsangehörige |
| Typ des Flugzeugs | Super Dimona |
| Herkunft | Tschechien |
| Ziel | Zadar, Kroatien |
| Untersuchung | Kroatische Unfallagentur |