In Itzehoe wird Vishay die Chipfertigung deutlich ausbauen. Der US-Hersteller plant dort nach dpa-Angaben rund eine Milliarde Euro. Bis zu 250 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Fertigung soll effizienter werden. Die Meldung kam am 30. Oktober 2026. Ich frage mich in Düsseldorf ob Familien davon wirklich etwas spüren.
Vishay plant eine Fabrik für 300-Millimeter-Wafer. Das sind große Siliziumscheiben. Aus ihnen entstehen Chips für Autos und Handys. Bisher fertigt Vishay dort 200-Millimeter-Scheiben. Eine Scheibe liefert mehr Bauteile. Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen übergab einen Förderbescheid über rund 215 Millionen Euro. Die EU-Kommission genehmigte im Juli Fördergelder für vier Halbleiteranlagen. Insgesamt geht es um 659 Millionen Euro. Bund und Länder teilen sich die Summe. Mehr dazu bei der EU-Kommission.
Vishay-Fertigungschef Markus Keil sagt: „Fördern ist dramatisch wichtig.“ Er verweist auf höhere Lohn- und Baukosten in Europa. In Asien sind die Kosten oft niedriger. Europa braucht aber sichere Lieferketten. Ich erinnere mich an Frankfurt 2008. Damals lernte ich dass verlässliche Lieferungen Jobs sichern.
Für Bürgerinnen und Bürger geht es um Jobs und Technik. Chipfabriken bringen Fachkräfte und Steuereinnahmen. Vishay arbeitet in einem norddeutschen Chipnetzwerk mit. Das Netz umfasst mehrere Firmen und Forschungsinstitute. Bleibt die Politik beim Tempo sichern neue Fabriken mehr Arbeitsplätze.
- Chipfabriken bringen Fachkräfte
- Chipfabriken steigern Steuereinnahmen
- Effizientere Produktion von Chips
- Erneuerung der Technologie in Europa
- Stärkung der europäischen Lieferketten
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Investition | Rund eine Milliarde Euro |
| Neue Arbeitsplätze | Bis zu 250 |
| Wafer-Größe | 300-Millimeter |
| Förderbescheid | Rund 215 Millionen Euro |
| Gesamtförderung | 659 Millionen Euro |
| Politisches Ziel | Sichere Lieferketten und Arbeitsplätze |