Gestern Abend auf dem Hamburger Dom ist das, wovor sich so mancher Besucher beim Blick in die Höhe heimlich fürchtet, Realität geworden: Das Kettenkarussell „Nordic Tower“ blieb mit 23 Personen an Bord in etwa 25 Metern Höhe stehen. Ein technischer Defekt, wie die Feuerwehr mitteilte, brachte die Gondeln zum Stillstand. Mitten im sommerlichen Vergnügungsbetrieb auf dem Heiligengeistfeld hing plötzlich der Fahrspaß in der Luft fest.
Für die Besucher, darunter sicher auch Familien mit Kindern, muss diese Erfahrung beängstigend gewesen sein. Man sitzt da, schaukelt eigentlich gemütlich vor sich hin und mit einem Mal ist nichts mehr gemütlich. Die Feuerwehr Hamburg war mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter speziell ausgebildete Höhenretter. „Unsere Priorität lag darauf, die Menschen sicher und beruhigt zu Boden zu bringen“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Das ist ihnen nach rund eineinhalb Stunden auch gelungen – alle 23 Personen wurden unverletzt gerettet.
Solche Vorfälle sind zum Glück extrem selten. Die Sicherheitsvorkehrungen auf deutschen Volksfesten sind hoch, die Fahrgeschäfte werden täglich und sehr streng kontrolliert. Und doch zeigt ein solcher Zwischenfall: Technik kann versagen. Für die Betreiber ist es jetzt wichtig, die Ursache lückenlos aufzuklären. Für uns alle bleibt die Erinnerung, dass selbst im sorglosesten Trubel manchmal unerwartet Geduld und der besonnene Einsatz anderer gefragt sind.
- Technischer Defekt
- 23 Personen an Bord
- Etwa 25 Meter Höhe
- Feuerwehr mit Großaufgebot
- Höhenretter vor Ort
- Retter nach eineinhalb Stunden
Ein Applaus gilt deshalb gestern Abend vor allem den Rettungskräften, die mit Ruhe und Professionalität eine angespannte Situation gemeistert haben.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Vorfall | Kettenkarussell blieb stehen |
| Personen | 23 |
| Höhe | 25 Meter |
| Einsatzdauer | 1,5 Stunden |
| Sicherheitsvorkehrungen | Hoch und streng kontrolliert |
| Rettungserfolg | Alle unverletzt gerettet |