Wer auf der A7 heute schnell nach Süden wollte, hat es buchstäblich in die Nase bekommen. Ein Sattelzug hat zwischen Hamburg-Stellingen und Schnelsen mehrere Kilometer Fahrbahn mit Klärschlamm versehen. Der ekelhafte Geruch nach menschlichen Abfällen liegt noch jetzt über der Stadt. Laut Polizei blieb der Schaden glücklicherweise auf eine massive Verkehrsbehinderung beschränkt.
„Die Ladeklappe ist im Tunnel aufgegangen. Wir ermitteln zur Ursache“, sagt ein Sprecher der Polizei Hamburg zu dem Vorfall. Die Schlammspur sorgte zunächst für einen Rückstau bis nach Schleswig-Holstein. Inzwischen rollt der Verkehr wieder – wenn auch nur einspurig an der Verschmutzung vorbei. Die Kollegen der Verkehrsleitzentrale wissen: Solche Vorfälle haben eine lange Leitung. „Auch der Verkehr auf der A23 in Richtung Süden ist beeinflusst“, berichtet ein Sprecher. Reinigungsfahrzeuge sind im Einsatz, doch die Autobahn könnte teilweise bis zum Abend gesperrt bleiben.
Aus meiner Zeit in Hamburg weiß ich: Die A7 ist die Lebensader Norddeutschlands. Ein solcher Unfall legt nicht nur den Verkehr lahm, er zeigt auch, wie anfällig unsere Logistik ist. Ein defekter Verschluss – und eine halbe Million Menschen stehen im Stau oder müssen umplanen.
- Verkehrsbehinderung durch Sattelzug
- Ekelerregender Geruch
- Rückstau bis Schleswig-Holstein
- Einspurige Umfahrung möglich
- Reinigungsfahrzeuge im Einsatz
- Teils Sperrung bis zum Abend
Die nächsten Stunden werden zeigen, wie gründlich die Fahrbahn gereinigt werden kann. Bleibt nur zu hoffen, dass der unappetitliche Gestank mit dem Nordwestwind bald verfliegt.
| Fakt | Details |
|---|---|
| Unfallort | A7 zwischen Hamburg-Stellingen und Schnelsen |
| Ursache | Offene Ladeklappe im Tunnel |
| Geruchsquelle | Klärschlamm |
| Rückstau | Bis nach Schleswig-Holstein |
| Reinigungsfahrzeuge | Im Einsatz |
| Verkehrslage | Teils gesperrt bis Abend |